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Thema: Unser Leben in der Zukunft

  1. #1

    Standard Unser Leben in der Zukunft

    Habe schon länger mit dem Gedanken gespielt, das Thema hier mal zu starten, war mir aber nicht sicher ob ich Interessenten finde.

    Finde alles spannend was mit unserer Zukunft zu tun hat und frage mich wie wir Menschen in tausenden von Jahren aussehen könnten. In was für einer Welt werden sie leben und wie könnte sich das Leben dann gestalten. Was wird den Menschen der Zukunft wichtig sein und was nicht. Wie könnten die sozialen Beziehungen aussehen und welche Lebensgemeinschaften könnte es geben. Eben alles was damit zusammenhängt.

    Mich interessiert wie ihr das seht, möglicherweise hat ja der ein oder andere Lust, in Form von Videos, Büchern oder wie auch immer gearteten Kommentaren das ein oder andere beizusteuern. Auch ironisches oder witziges ist willkommen!

    Bin dabei auf eine ältere dreiteilige ZDF Filmdoku gestoßen welche ich vor ein paar Jahren gesehen habe, die aber nichts an Aktualität eingebüßt hat, wie ich finde. Für diejenigen welche sie noch nicht kennen sollten, hier die drei Teile... ca. 120 Min...die sich auf alle Fälle lohnen.


    http://video.google.com/videoplay?do...2944138451167#
    http://video.google.com/videoplay?do...4127077431924#
    http://video.google.com/videoplay?do...52138945349772

  2. #2

    Standard

    Hi Trixi!
    Da hast du wirklich ein interessantes Thema angeschnitten.
    Es gibt da ja diverse Aspekte, die Auswirkungen auf unsere gesellschaftliche und somit auch einzelpersönliche Entwicklung haben und unter denen man das betrachten kann:
    - Wie verläuft die technische Entwicklung?
    - Wie ändert sich das Klima?
    - Wie lange reichen wo welche Resourcen?
    Um nur mal ein paar der grundlegenden Faktoren zu nennen.
    Aber leider bin ich zur Zeit beruflich recht eingespannt und hier in Köln geht gerade der Karnevals-Punk ab, so daß, wenn ich aus meinem Bürofenster sehe, ich eher glaube, dass die Menschheit im Chaos versinkt...
    Wenn ich mal etwas relaxter bin, würde ich gerne ein paar Überlegungen dazu beisteuern. Speziell auch unter der Fragestellung ob wir irgendwann an Überbevölkerung zugrunde gehen oder an Überalterung aussterben.
    In der Hinsicht ist Meinhard Miegel mit seinen zwei Büchern "Die deformierte Gesellschaft" und "Epochenwende" sehr zu empfehlen.

  3. #3

    Standard

    Es liegt nur an uns selbst, wie die Zukunft aussehen wird. Mit dem was wir tun, nehmen wir Einfluss auf alle Bereiche unserer Umwelt.
    Es gibt da nur eine Sache, die uns dabei im Wege steht. Ein Umstand, der unser Gehirn betrifft und Bestandteil unseres Denkens ist.
    Es sind Zahlen auf bedrucktem Papier, gestanzt auf Metall und in virtueller Form überall um uns herum.
    Eigentlich paradox und doch so entscheidend wirksam, dass alles, aber auch wirklich alles ohne Ausnahme davon anhängig gemacht wird.
    Wenn wir soweit sind und diese Hemmschwelle bereit sind hinter uns zu lassen, kann uns nichts mehr von einer, in jeder Hinsicht, wunderschönen Zukunft trennen.
    Wenn alle eines Tages bereit sind zu akzeptieren, dass wir nur gemeinsam in der Lage sind uns zu helfen und nicht wie heute, jeder sein eigenes Süppchen kocht, dann haben wir die Chance.
    Wenn jeder Mensch ein Bedürfnis entwickelt, sich und seine Fähigkeiten unabhängig von jeglichem materiellen Denken zum Wohle aller in die Gemeinschaft einzubringen, werden wir in der Lage sein, alles zu erreichen.
    Momentan stehen wir uns lediglich noch selbst im Wege. Wir verbauen uns die Möglichkeiten. Wir hindern uns selbst. Warum ?
    Weil wir uns selbst von diesen bedruckten Papierfetzen, dem gestanzten Blech und den virtuellen Zahlen leiten lassen.
    Wir bilden uns ein, davon abhängig zu sein, es haben zu müssen, um leben zu können.
    Da uns dieser Umstand eingetrichtert worden ist, von frühester Kindheit an, erschwert das Loslassen ungemein.
    Alle menschengemachte Unbill auf diesem unseren Planeten hat darin seinen Ursprung und die Auswirkungen sind tagtäglich sichtbar.
    Heute heißt es, was kostet es, was bringt es ein. Das sind die alles entscheidenden Maßstäbe. Wie kann man die meisten Leute dazu bringen, das haben zu wollen, was man verkaufen will, zum höchstmöglichen Preis.
    Warum ist das nun so, warum jagen die Menschen diesem erfundenen „ Geist „ ein Leben lang hinterher ? Warum machen wir uns so abhängig von einem eigentlichen „ Nichts“
    Ganz einfach, weil wir noch nicht soweit sind, im Denken.

  4. #4

    Standard

    Zitat Zitat von Ratzz Beitrag anzeigen
    In der Hinsicht ist Meinhard Miegel mit seinen zwei Büchern "Die deformierte Gesellschaft" und "Epochenwende" sehr zu empfehlen.
    @Hallo Ratzz

    Miegel bringt die Probleme schon auf den Punkt, kenne ein paar Gespräche mit ihm. Bin nur mit seinen Lösungswegen nicht konform. Finde es immer ein bisschen einfach zu sagen, lasst uns mal alles privatisieren...z.B. Rentenversicherungen, Sozialversicherung...der Bürger muß selbstverantwortlicher werden. Bin der Meinung, das dies eher die Ellbogengesellschaft fördert. Bin überhaupt nicht dafür, das sich der Staat aus der Verantwortung dem Bürger gegenüber nimmt. Und Sozialsysteme gehören meiner Meinung nach, nicht in Privathände. Sie sind kein Konsumgut und sollten nicht dazu gemacht werden. Naja, ist halt meine Ansicht.

    Freue mich auf weitere Beiträge von dir, wenn du irgendwann mal eine stressfreiere Zeit findest. Und, mögest du die Karnevalsession unbeschadet überstehen!


    @ Hi Alexis

    Der Mammon, unser moderner Götze...ich bin mir für die Zukunft eigentlich recht sicher, das er überflüssig werden wird. Das würde ich mir, für eine zukünftige Gesellschaft wirklich wünschen. Aber das setzt einen gewaltigen Umdenkungsprozess vorraus und ich bin nicht sicher wie das gehen sollte.
    Fällt mir selber schwer nicht haben zu wollen, was ich vielleicht haben könnte. Das es ständiges Wachstum auf Dauer nicht geben kann ist vielen bewusst und trotzdem wird diese Illusion permanent aufrecht gehalten.

    Wie könnte dort eine Veränderung anfangen oder ein Umdenken einsetzen? Bin eigentlich kein besonders politischer Mensch und kann mit den meisten etablierten Parteien nicht viel anfangen. Sehe sie oft als Krücken auf einem Weg in ganz andere Gesellschaftsformen, welche wir uns heute vielleicht noch garnicht vorstellen können. Stimme da mit dir durchaus überein, das es ein großes Übel ist, dass das Materielle so im Vordergrund steht. Aber, das ist ganz klar gesteuert und so gewollt. Davon wird sich jeder einzelne frei machen müssen, erst dann wird sich wirklich was ändern.
    Ich bin zuversichtlich, aber glaube nicht das ich das noch erleben werde und auch nicht die nächste, oder übernächste Generation. Aber es wird darauf hinaus laufen müssen, wenn die Menschheit als solche überleben will.
    Ansonsten werden wir im wahrsten Sinne des Wortes, an unserem eigenem Dreck ersticken.
    Aber wo ansetzen? Klar, zunächst mal bei sich selber. Nur, auch da habe ich nur beschränkte Möglichkeiten.

    Habe mal diese, zunächst verrückt klingende Idee gefunden und zuerst gedacht...was ist das für ein Spinner. Aber irgendwie finde ich das überhaupt nicht " sooo " abwegig. Aber, macht euch selber ein Bild. Der Mann ist Inhaber einer Drogeriemarktkette, was ich erst mal garnicht mit seiner Idee eines BGE unter einen Hut bekommen habe.

    http://www.youtube.com/watch?v=PvGQx...eature=related

  5. #5

    Standard

    Hi Trixi Slot

    Da hast Du natürlich vollkommen Recht.

    Ich denke, das ist keine Prozess, der langsam wachsen könnte.
    An was will man ein Grundeinkommen fest machen. Da gehen doch die Ansichten schon wieder auseinander und man findet keinen Konsens. Wer will wissen, was der Einzelne braucht ?
    Grundeinkommen für Kinder, nun ja, da koppelt man den Mammon ja schon wieder an Menschengruppen, deren Anzahl z.B. durch die „ Macher“ dieser Kinder beeinflusst werden würde. Mit Sicherheit. Die Manipulation würde kein Ende finden.

    Solange es diesen Geist gibt, wird versucht ihn zu bekommen und er wird uns bestimmen und nicht wir ihn.
    Ich denke, es kann nur rigoros passieren und zwar entgültig.
    Sei es durch eine globale Katastrophe oder ähnliches, oder durch das vermehrte Erlangen einer gewissen Einsicht. Wobei mir Letzteres lieber wäre.

    Einfach mal den Gedanken durchspielen, ab sofort gibt es kein Geld mehr. Edelmetalle, Diamanten und sonstiges sind nur noch schön, haben aber keinerlei materiellen „Wert“ mehr.

    Was würde passieren?

    Übrigens, alle anderen existierenden Dinge haben auch nur noch den „ Wert“ der durch ihren Gebrauch bestimmt wird. Nutzenorientiert.
    Es würde also absolut nichts nützen, irgendetwas ansammeln oder horten zu wollen.
    Wofür ?

  6. #6

    Standard

    Zitat Zitat von Alexis Beitrag anzeigen
    Einfach mal den Gedanken durchspielen, ab sofort gibt es kein Geld mehr. Edelmetalle, Diamanten und sonstiges sind nur noch schön, haben aber keinerlei materiellen „Wert“ mehr.

    Was würde passieren?

    Übrigens, alle anderen existierenden Dinge haben auch nur noch den „ Wert“ der durch ihren Gebrauch bestimmt wird. Nutzenorientiert.
    Es würde also absolut nichts nützen, irgendetwas ansammeln oder horten zu wollen.
    Wofür ?


    O.K. Geld und eine andere Wertigkeit von Besitz ist also, weg. Hab ich gedanklich kein Problem mit. Es gibt nur noch das, was ich zum Nutzen einer Gemeinschaft einbringen kann, und was ich zu Leben benötige. Da fängt es schon wieder an zu hapern. Ich bin der Meinung das Menschen von Natur zu individuell sind ( zum Glück ) um nicht nach etwas zu streben, das sie von anderen unterscheidet und als Person einzigartig macht.
    Im Grunde leben wir ja schon in einer Gesellschaft, die genau dies nicht wirklich schätzt. Es funktioniert fast nur noch über die Masse. Massengeschmack, Massenversorgung, Massenmedien, Massenveranstaltungen...usw.usw. Habe da so meine eigene Philosophie, das es auch das ist was krank macht, aber das nur am Rande.

    Also, angenommen eine Größere Gruppe von Menschen würde zusammenfinden und dies versuchen zu leben, ohne Besitz, ohne Geldmittel und allem was so unsere derzeitigen Wertigkeiten der jetzigen Gesellschaft sind. Glaubst du nicht das es irgendwann und irgendwo immer ein paar geben wird, die korrupt genug sind das zu benutzen, um andere zu ihrem Zwecke zu benutzen und auszubeuten. Eben wieder in alten Strukturen landend?

    Möglicherweise denke ich ja zu negativ, aber es hat solche Versuche ja schon gegeben, aber es ist meist beim Versuch geblieben. Oft ist es daran gescheitert, das es immer den ein oder anderen gegeben hat, der mehr sein wollte als der andere oder seine Individualität zu sehr unterstrichen hat usw.

    Das fängt ja schon bei kleinen Lebensgemeinschaften an, die oft nur schlecht als recht funktionieren. Daraus habe ich für mich den Schluss gezogen das es so etwas wie ein globales Umdenken nicht geben wird, sonder nur in kleineren Schritten und Gemeinschaften. Ich glaube auch nicht das sich die Menschheit als solches in einem schnellen Prozess verändern wird. Aber die Impulse hier und dort, werden Auslöser sein und immer wieder Menschen zu Umdenken bringen ( hoffe ich auf alle Fälle, reine Theorie ).

    Aber was würde denn einer solchen Gesellschaft wichtig sein und nach was würden wir streben. Was ist mit unseren technischen Erkenntnissen und wie können sie sinnvoll genutzt werden?

  7. #7

    Standard

    Örtlich begrenzt kann so was nicht funktionieren, da hast Du völlig Recht.

    Es gibt ja dann immer noch die Möglichkeit zu schauen, was hat den da der Andere, was ich nicht habe. Globalität ist da schon Grundvoraussetzung. Bei nur einer Gruppe würde dies nicht funktionieren können.

    Wie schon gesagt, ein anderes Denken ist von Nöten. Am Anfang,von der Mehrheit der Menschen, zumindest.

    Wenn nun jeder seine eigenen Möglichkeiten, sei es Bildung, Genialität, Muskelkraft, Geschicklichkeit oder was auch immer in die Gemeinschaft einbringt und daraus ein Nutzen für Alle erwächst, also auch für denjenigen selbst, steigert er damit die Möglichkeit für eine bessere Zukunft, seine bessere Zukunft.

    Medizinische Forschung, Energiegewinnung, Produktion durch Automaten, Erforschung des Universums usw., wären dann Bestanteile des Lebens, über die sich aus finanzieller Sicht ( wie heute noch), keine Gedanken mehr gemacht werden müsste.

    Individualität und Einzigartigkeit sind als sowieso gegeben akzeptiert und es würde lediglich Achtung und Annerkennung bringen, sich persönlich durch gute Leistungen zum Nutzen Aller hervorzuheben, sollte das noch irgendwie gewünscht sein.

    Statussymbole wären nicht mehr relevant, warum auch.
    Die eigene Kraft einzusetzen, zum Nutzen Aller und demzufolge auch wieder für sich selbst, wäre dann das Normalste auf der Welt.

    Ich glaube, dass in jedem Menschen der innere Drang wohnt, sich nützlich zu machen. Beim Einen mehr, beim Anderen weniger. Wichtig ist allein die Bereitschaft überhaupt, diesem Drang nachzugeben und die Fähigkeiten auch entsprechend einzusetzen.

    Ein wichtiges Kriterium wird sein, dass nicht mehr ausschließlich der persönliche Nutzen über die Intensität des Einsatzes entscheidet.

    Versuche kann man zwar durchführen, aber bei logischer Überlegung kommt man schon im Vorhinein auf die völlige Unmöglichkeit des Erfolges.
    Örtlich begrenzt und im kleinen Rahmen klappt das nicht.

    Eine Lebensgemeinschaft heute hat ihre Probleme, die größtenteils auf das Fehlen von was ? zurückzuführen sind.
    Ist dieses Problem aus der Welt, ist doch das Denken völlig frei für die schönen Dinge des Lebens, oder.

    Du solltest, beim Nachdenken über einen möglichen Zustand in der Zukunft nicht bei den jetzigen Zuständen verweilen.

    Mit Umdenken ist eben gemeint, dass jeder das Bedürfnis entwickelt, sich und seine Fertigkeiten zum Wohle Aller zur Verfügung zu stellen. Neid auf materielle Dinge wird es nicht mehr geben.
    Arbeiten um zu leben, nicht Leben um zu arbeiten.

    Allein schon das Potential der Leute, die durch die Sache „ Geld“ weltweit beschäftigt sind und demzufolge frei werden würde, unvorstellbar.
    Nur mal über diese Dimension nachzudenken, was das für Kräfte freisetzen würde ist schon gigantisch.
    Man stelle sich vor, all diese Menschen würden einen konstruktiven Beitrag leisten und nicht mehr den lieben langen Tag einem Phantom hinterher jagen.

    Das Ziel wird sein, ein schönes, angenehmes und erfülltes Leben zu leben, ohne Verzicht auf die Dinge, die das Leben lebenswert machen.
    Forschung und Entwicklung voranzubringen, um die weitere Existenz der Spezies Mensch zu sichern.


    Überall auf der Welt hauen sich die Menschen gegenseitig die Köpfe ein und ein paar Wenige amüsieren sich darüber, wie dumm die Menschen sind und wie leicht sie sich manipulieren lassen.

    Das ist der jetzige Zustand und das soll gut sein und so bleiben ?

    Ich persönliche empfinde nicht so, man möge es mir nachsehen.
    Geändert von Alexis (05.03.2011 um 14:23 Uhr)

  8. #8

    Standard Zukunft

    Die Gesellschaft und die Werte wurden hier ja schon angesprochen.

    Auch ich halte eine Gesellschaft in ferner Zukunft für möglich wo es kein Geld im herkömmlichen Sinne mehr braucht, allerdings benötigt es dazu geradezu extreme Veränderungen und die Voraussetzungen dafür sind im Moment unvorstellbar (Wohlstandsgesellschaft bei 100% der Erdenbürger und somit keine Kriege , Konflikte, genug Lebensraum und hohe Lebensqualität für alle.. usw).

    Wie sich unser Leben in der fernen Zukunft abspielt hat auch mit dem Umgang von zukünftigen globalen Katastrophen zu tun. Ich persönlich halte es für nahezu ausgeschlossen dass der Mensch ähnlich wie die Dinosaurier dabei aussterben, zu groß ist die allgemeine Anpassungsfähigkeit und natürlich auch unsere Intelligenz.

    Diese Ereignisse (globale Eiszeiten, Meteoriteneinschläge bzw. Supervulkane usw.) werden dem Mensch und der Gesellschaft wie wir sie kennen aller Wahrscheinlichkeit nach noch ordentlich zusetzen. Sie sind aber auch die Vorraussetzung dafür dass es in unserer Menschengeschichte (wir sind ja noch Babys ) auch noch zu grossen Entwicklungsschritten kommen kann.
    Zukünftige Generationen von Menschen werden jedenfalls die Möglichkeit haben aus unseren Fehlern zu lernen, und wer weiß zu welcher Entwicklung das führen könnte... Ich bin jedenfalls Optimist, und wenn der Mensch 4-5 mal knapp am Abgrund vorbei schrammt, irgendwann wird das Gegeneinander dem Miteinander weichen weil es ganz neue Perspektiven eröffnen würde... aber das ist jetzt natürlich SciFi

  9. #9

    Standard

    @Trixi
    Miegel sollte für mich erst mal als Analyst herhalten.
    Die Überlegungen zur Entwicklung der Geselschaft (und wir müssen immer daran denken, dass es zur Zeit auf unserer Erde einen Haufen verschiedene Geselschafts- und Wertesysteme gibt) sind aber m,E, nicht ganz unbegründet. Und dabei spielen unsere Urtriebe und die von Alexis richtigerweise (!) so vehement angeprangerte Erfindung des (ich nenn' es mal) verrechenbaren Gegenwertes = des Geldes, wesentliche Rollen - mit unterschiedlicher Gewichtung je nach Entwicklungsstand der Gesellschaftsform.
    Innerlich, also von der Funktion des Hirnes her gesehen, haben wir uns nicht sehr verändert in den letzten 30.000 Jahren, behaupte ich mal. Das Wissen und die Weltsicht haben sich geändert, das Grundverhaltensmuster nicht. So wird es auch weiterhin sein. Die Erlangung einer nicht vom materiellen Zwang abhängigen Existenz des Individuums sehe ich in sehr weiter Ferne. Aber ein hoffnungsvoller Anfang ist für mich die Idee des Open Source. Weil das jeden kapitalistischen Mechanismus aushebelt.
    Andererseits hat sich der Kapitalismus als effizienteste Gesellschaftsform etabliert und da er die einzige ist, die ich kenne, die auf Grund der Berücksichtigung der bereits erwähnten Urinstinkte und dem alles beherrschenden Faktor Geld (Klassenunterschiede werden dadurch wett gemacht, revolutionäre Situationen können eigentlich nicht entstehen) die menschliche Natur am perfektesten abbildet, befürchte ich, dass der Prozeß hin zur Geselschft, in der jeder freiwillig seinen Beitrag zur Existenz und Weiterentwicklung der Gemeinschaft leistet und dafür die Versorgung durch die Gemeinschaft erwarten kann, ein sehr, sehr langer sein wird. Aber dass es gelingen kann, hoffe ich.
    Und das Schlimmste wäre, wenn einer käme, und das den Leuten aufdoktrinieren wollen würde, Dann hätten wir die perfekte Diktatur.

    Nur so am Rande: Ich ab mit dem Kommunismus schon angefangen, Da wird ja das Geld abgeschafft.
    Ich hab jetzt schon keins mehr.

  10. #10

    Standard

    @ Ratzz

    Wenn nichts dazwischen kommt, dann wird es freilich ein langer Weg.

    Im Falle einer entsprechend großen natürlichen Katastrophe, kann das auch sehr schnell gehen. Da wäre dann das „ Umdenken“ gezwungenermaßen eine Folge und gleichzeitig Voraussetzung zur weiteren Existenz.

    Anhand heutiger Beispiele sieht man die Intension der Machthaber ganz deutlich. Viele Konten auf ausländischen Instituten mit Geld, was sie sich angeeignet haben und wenn es ihnen an den Kragen geht, dann wollen sie auch noch das Edelmetall wegschleppen.
    In den Ländern, in denen sie diktatorisch gewütet haben sind, in gleicher Zeit, Tausende verhungert, doch der Sinn der Herrscher stand nur nach der Kohle.

    Wenn aber nun in einer möglichen Zukunft, dieses Phantom nicht mehr existiert, welchen Sinn sollte ein Diktator haben. Macht ? Über wen ? Über was ? Warum ?

    Ich denke, einen Herrscher über die ganze Welt wird es niemals geben, nicht nur weil der Verwaltungsaufwand viel zu groß oder unübersichtlich wäre, nein, ganz so dumm sind die Menschen auch heute schon nicht mehr, als dass sie dies zulassen oder gar dulden würden.

    Schau Dich um, Du siehst ja, was passiert, wenn das Maß voll ist.
    Keiner der Politikerschädel weltweit hat das erwartet, geschweige denn vorhersehen können. Die sind ja so was von verwundert und erschrocken.
    Jetzt bekommt der Rest das Fracksausen 1. Klasse. Jetzt sitzen die wieder in den Hinterstuben und überlegen sich Strategien.

    Was wird denn rauskommen, wenn es nicht so läuft wie die Geldscheffler wollen ?

    Richtig, Raketen werden einschlagen, ist ja nichts Neues.

    Frag mal die Leute, die ihr Hab und Gut auf dem Rücken haben und denen die Gewehrkugeln und Granatsplitter um die Ohren fliegen. Die sagen bestimmt nicht, dass es aus den Läufen der „Befreier“, oder Aufständischen, eine wohlklingendere Musik ist.

    Das sind nun alles die Auswirkungen des Geldes. Dass uns das nicht weiterbringt, im Gegenteil, ist offensichtlich.

  11. #11

    Standard

    Das Geld oder Währungen bzw. andere Werte wie z.B. Gold, in Zukunft abgeschafft werden glaube ich eher nicht. Es wird immer etwas geben, was der eine hat und der andere nicht und was der eine der es nicht hat, haben möchte. Irgendwann haben Menschen angefangen zu tauschen und heute haben wir unser monetäres System. Also, Ware gegen einen rein theoretischen Wert. Denke eher, das irgendwann kein Bargeld mehr in Umlauf sein wird. Besitzdenken wird uns sicher noch lange erhalten bleiben, ob es gefällt oder nicht.

    Nur, wie viel Besitzdenken können wir uns in Zukunft noch leisten? Es gibt proportional immer mehr Arme, welche immer weniger haben und immer mehr sehr Reiche welche immer mehr Vermögen besitzen. Das ist eine Riesendiskrepanz und ein gewaltiger Unruheherd welcher überkochen wird. Da können sich die Reichen noch so sichere Anlagen bauen und sich Wachpersonal anschaffen, es wird nicht reichen und irgendwann wird dieses Ungleichgewicht in Gewalt umschlagen.

    Ich sehe unsere zukünftige Weltentwicklung nicht wirklich positiv und denke auch nicht das es Anlass dazu gibt. Ich habe keinen Schimmer was man dagegen unternehmen kann, weil es so unglaublich komplex geworden ist und für den einzelnen nicht mehr durchschaubar. Aber eines ist mir auf alle Fälle klar, das wir diesen Standart auf Dauer nicht halten können, ohne mit anderen die nichts haben, in Konflikt zu geraten.

    Möchte nicht gerne sarkastisch rüberkommen, aber die Zukunft sehe ich im Security Business. Kein Reicher wird in Zukunft ruhig schlafen können, ohne Bodyguards und Hochsicherheits Wohnanlage. Schöne neue reiche Welt, aber hinter Gittern. Ich denke nicht das sie freiwillig teilen werden, das haben sie nie gemacht.

  12. #12

    Standard

    Gold wird auch in Zukunft nicht abgeschafft, es hat dann nur noch den Gebrauchswert für Technik oder Kunst. Genau wie Stahl oder Aluminium oder Glas.

    Solange es etwas gibt, das der Eine hat und der Andere nicht, wird es nicht funktionieren.
    Jeder muss die gleichen Möglichkeiten haben.

    Es muss nun nicht zwangsläufig sein, das alle auch alles haben. Es reicht doch die Möglichkeit es sich, was immer es auch sein soll, zu jeder Zeit holen zu können. Die Änderung im Denken betrifft eben auch das Besitzdenken. Die Notwendigkeit wird ausschlaggebend sein. Gleichzeitig dazu die Einsicht, auch seinen Anteil an Kraft beisteuern zu wollen.

    Tauschen ist nicht mehr notwendig. Wozu?

    Du hast ein Problem angesprochen. Der Schutz vor möglichem Verlust.
    Ich glaube auch nicht, dass man sich als Superreicher in einem goldenen Käfig wohler fühlt.
    Der Mensch ist ein freiheitsliebendes Wesen und dafür wird er auch am Ende alles geben.
    Die heutigen Konflikte sind nur eine logische Folge des unterschiedlichen Besitzes.

    Sich frei bewegen zu können, ohne Angst zu sein, wo immer man ist, das ist doch eine wunderbare Option.
    Wie gesagt, das wird nicht morgen oder übermorgen sein und ich bin mir auch nicht sicher, ob ich es noch erlebe.
    Aber vorstellen kann ich es mir und es ist eine schöne Vorstellung.

  13. #13

    Standard

    Damit ein Mensch in so eine Gesellschaft leben kann braucht er meiner Meinung nach gewisse Voraussetzungen.

    1. Platz
    2. Automatisierung
    3. Struktur

    Platz: Unter Platz verstehe ich Zeit, Raum und Gedanken.

    Automatisierung: Die Arbeiter und Hersteller sind Roboter die auch Roboter herstellen und reparieren können.

    Struktur: Die Gesellschaft ist nicht mehr auf Politiker (Menschen) angewiesen. Sie wird mit klaren Regeln geführt die für alle gleich gelten.


    Das war eine Zusammenfassung sonst wäre der Text zu lang.

  14. #14

    Standard

    Mal ein kleiner „ Rückblick“ wie sich ein Künstler namens Villemard im Jahre 1910 das Jahr 2000 vorgestellt hat.
    Interessant

    http://www.iheartchaos.com/post/3745...-the-year-1910

  15. #15

    Standard

    Zitat Zitat von Alexis Beitrag anzeigen
    Mal ein kleiner „ Rückblick“ wie sich ein Künstler namens Villemard im Jahre 1910 das Jahr 2000 vorgestellt hat.
    Interessant

    http://www.iheartchaos.com/post/3745...-the-year-1910


    Schönes Beispiel, von Menschen und ihren Zukunftsvisionen. Bei Villemard ( kannte ich bis Dato nicht ) ist das ja auch alles eingetroffen. Bei der fliegenden Feuerwehr musste ich erst überlegen...aber dann, klar werden Brände mittlerweile auch aus der Luft gelöscht.

  16. #16

    Standard

    Aber er bildet Dinge ab, die er kannte--- in übersteigerter Form.
    Wo ist z,B. ein Computer?

    Sorry, Alexis, sorry Trixi,
    mir felht die Zeit.
    Wird aber noch!

  17. #17

    Standard

    @Ratzz
    Das 5. Bild könnte man als einen Computer ansehen. Daten bzw. Wissen wird elektronisch übermittelt.

    Mir gefällt das Bild der Videotelefonie sehr gut.

    Noch allgemein etwas aus meiner Sicht. Das momentane Denken der Menschheit (wie oben schon erwähnt dass man alles haben muss etc.) und das monetäre System können meiner Meinung nach, nur durch eine größere "Katastrophe" abgeschafft werden. Wie z.B weltweite Nuklearschläge oder dergleichen. Erst wenn die Menschheit wieder bei null ist wird sich vielleicht etwas ändern. Was jetzt bei weitem nicht heissen soll das ich es unbedingt toll fände ein paar Nuklearsprengköpfe durch die Gegend zu werfen. Wie gesagt aber auch nur meine bescheidene Meinung

    Edith sagt das zuviele Schreibfehler gemacht wurden

  18. #18

    Standard

    Zitat Zitat von Ratzz Beitrag anzeigen
    Aber er bildet Dinge ab, die er kannte--- in übersteigerter Form.
    Wo ist z,B. ein Computer?

    Sorry, Alexis, sorry Trixi,
    mir felht die Zeit.
    Wird aber noch!


    Ich würde sagen das Bild fünf schon etwas von einem Gerät hat, das Information in die Köpfe der Leute trichtert, mittels eines Vorläufers des Headset. So eine Art Urcomputer?

    @ Ratzz, du leidest unter einem typischen Phänomen unserer Zeit...Zeitmangel...gute Besserung!

  19. #19

    Standard

    Die Individualität jedes Einzelnen käme viel besser zu Geltung, wenn keiner mehr fest gemacht wird, an dem, was er besitzt. Dann lohnt es sich auch nicht mehr, etwas zu besitzen.
    Jeder hat das, was er denkt, das er es braucht, nicht mehr und nicht weniger.
    Wie viele Menschen erbringen denn heute schon die Leistungen in der Wirtschaft um dafür zu sorgen, dass das alles da ist, was Alle brauchen?
    Rechnen wir mal die anderen Leute zusammen:

    aus

    Finanzdienstleistung ( Geldinstitute, Börsen, Investmentgesellschaften, Anlageberatung, Steuerberatung, Versicherungen, Buchhaltung)
    Geldherstellungsbetriebe
    Geldeintreibbetriebe
    Geldtransportbetriebe
    Geld betreffende Ausbildungsinstitutionen
    Finanzministerien und Finanzämter
    Justizangestellte ( Gericht, Zoll, Polizei, Gefängnis) größtenteils
    Landesverteidigung
    Waffenindustrie
    Sicherheitsindustrie
    Verwaltung von alldem

    Ich mag es nicht ausrechnen, mir wird schwindelig.
    Vielleicht macht sich ja mal einer irgendwann die Mühe und präsentiert diese gigantische Zahl.

    All diese Menschen, die nichts herstellen was man zum Leben braucht, werden frei für die wichtigen Dinge des Lebens.

    Diebstahl gibt es nicht mehr in dieser Zukunft. Überfälle, Raub und damit zusammenhängende körperliche Einwirkungen sind Vergangenheit.

    Zwischenmenschliche Kontroversen, die sich ehemals aus antiquiertem Besitzdenken entluden, schlagen um in Toleranz und gegenseitige Achtung.

    Das Gegenüber wird endlich als das wahrgenommen, was es schon immer gewesen ist, gleichwertig.

    Respektvoll wird miteinander umgegangen, keiner braucht Angst zu haben.

    Eine Ausnahme wären vielleicht noch vereinzelte Fundamentalisten, die in ihrem kranken Hirn die Vorstellung züchten, man müsse der Welt einen ganz bestimmten Glauben aufzwingen um... was zu erhalten?
    Paradies, Sicherheit, Glückseeligkeit, Schutz, Erlösung?
    Alles nicht mehr notwendig und damit wäre deren Präsenz höchst kurzfristig.

    Um was sollte, egal in welcher Kirche, noch gebeten werden?
    Allerhöchstens, dass alles so bliebe wie es ist, doch dazu braucht es keines Glaubens an eine höhere Macht.

    Energiegewinnung wäre dann auch kein Thema mehr. Das könnte überall dort gemacht werden, wo genug Platz ist, es sicher ist ( Erdbeben usw.) und es keinen stört.
    Selbstverständlich auch ohne die „gefährliche“ Kernspaltung.

    Da wäre dann nur noch die maximalste Ausbeute von Interesse.

    Wenn man erst mal tiefgründig darüber nachdenkt, wie schön es für alle sein könnte auf dieser Erde ohne dieses geißelnde Phantom, könnte man es kaum noch erwarten, dass es endlich soweit ist.

    Eines würde sich allerdings auch in der Zukunft nicht ändern.
    Jeder hat die gleiche Zeit zur Verfügung.
    Annähernd 24 Stunden an jedem Tag seines Lebens.

  20. #20

    Standard

    Zunehmend glaube ich nicht mehr daran, dass eine komplette Abschaffung des Geldes auf vernünftiger Basis stattfinden wird.
    Die jüngsten Ereignisse in Japan und die voraussichtlichen Folgen für die ganze Erde und alle ihrer Bewohnen sind noch gar nicht absehbar.
    Für unsere Zukunft könnte das bedeuten, dass wir global mit den Folgen atomarer Verstrahlung zu kämpfen hätten.
    Diese Option vor Augen, wird derzeit viel „ diskutiert“ in den Reihen derer, die sich einbilden was zu sagen zu haben.
    Unsere politischen Schwachköpfe zanken sich mit wachsender Begeisterung um des Kaisers Barth und am Ende halten wir uns, selbst aus „ kriegerischen“ Handlungen raus.
    Hinschauen ja, mitmachen nicht, warten was rauskommt.

    Nicht das nur als erstes über das Fehlen der finanziellen Mittel zur Bekämpfung dieses Desasters geklagt wird, nein, es wird zudem auch massiv mit Dessinformation geglänzt.

    Man sollte sich das mal ganz langsam auf der Zunge zergehen lassen.
    Da läuft ein Szenario ab, was uns alle betrifft und am wichtigsten scheint, Informationen darüber geheim zu halten.
    Um Panik zu vermeiden?
    Ja vielleicht. Die Leute sollen ruhig bleiben und ganz im stillen Sterben. Könnten ja welche auf die Idee kommen, noch mal richtig Party zu feiern, bis das Licht aus geht, oder im Dunkeln keins mehr gebraucht wird.
    Oder es stellt wer was auf, so ne Art Holzgerüst oder so, um die Verantwortlichen etwas aus der Masse empor zu heben.
    Ich denke, wenn der Wind dreht und die gewissen Teilchen diesen Geräten spezielle Töne entlocken, in den Ballungsgebieten, wo viele viele Menschen sind, dann wird es massiv zur Sache gehen.
    Ich versuche mir gerade vorzustellen, wenn ca. 30 Millionen Menschen erfahren, dass sie nun massiv verstrahlt wurden und relativ bald sterben müssen, was dann abgeht.
    Warten die dann ruhig ab, bis sie umfallen?
    Da bin ich mir nicht ganz so sicher.
    Ich schätze mal, das wird dann auch eine enorme Kettenreaktion ergeben, weltweit.
    Interessant ist, die vielen Tonnen Rohöl, die im Golf von Mexiko ins Meer gelaufen sind, scheinen keinen mehr zu interessieren.
    Aus den Augen( und Ohren), aus dem Sinn?
    Na ja, was unter Wasser abgeht, sieht man ja auch nicht gleich, so von oben.
    Hauptsache das Weltklima wird gerettet und die wichtigste Voraussetzung dafür ist E10 zu tanken.
    So richtig scheint diese Vera... aber nicht loslaufen zu wollen. An was das wohl nun wieder liegen mag.
    Da kommen doch ganz „ Schlaue“ auf die Idee öffentlich zu mutmaßen, die nötige Aufklärung fehlt.
    Anders ausgedrückt, unsere Bürger sind also zu doof das Zeug tanken zu wollen.

    Ich glaube, so ein klein wenig merken die da „ oben“, irgendwann ist mal Ende der Fahnenstange, und die wirkliche Macht hat wer ganz anderes.

    Da ich ja auch zur Masse gehöre, sitze ich und warte ab. Auf deutsch, ich harre der Dinge die da kommen werden.
    Spannend ist es allemal und leid tun mir natürlich die, die aus oben genannten Gründen vor mir sterben müssen.
    Erst mal bleibt nur die Hoffnung. Es ist schon schlimm genug zu wissen, dass man selbst sowieso nichts an den Tatsachen ändern kann, ob man nun will oder nicht.

    Nur eines treibt mir den Gallensaft in die Ohrläppchen.

    Skrupellose Geldgeier mit vollgestopften Taschen amüsieren sich aus „sicherer“ Entfernung über diese ihnen willkommene Abwechslung, produced by themself.

  21. #21

    Standard

    Zitat Zitat von Alexis Beitrag anzeigen
    Ich glaube, so ein klein wenig merken die da „ oben“, irgendwann ist mal Ende der Fahnenstange, und die wirkliche Macht hat wer ganz anderes.

    Mein lieber @Alexis..bin voll deiner Meinung außer diesen Satz..oben!

    Welche Macht?
    Welche sind die Instrumente dieser Macht?
    Wahlen?...Was wählen?
    Demonstrationen? Gegen wem?
    Aufstand? womit denn?

    Nur eins kann die Menschen retten (nicht ganz sicher) Abstand...aber dann wirklich Abstand von allem wie Politik, Kapital, Produktion, zukünftige Versprechen und vor allem...nur sich trauen und nicht die Medien...
    ..aber ob das klappen kann in eine Gesellschaft wie die in der wir uns rein geritten haben?

  22. #22

    Standard

    Im Grunde sind es doch nur einige Wenige, die die Fäden ziehen, an denen die sogenannten Politiker hängen.
    Es wird immer offensichtlicher, das die doch gar nicht gebraucht werden.
    Die sind überflüssig und an solchen kleinen Dingen wie z.B. E10 kommt das anfänglich zum Ausdruck.
    Wenn die breite Masse nicht mitspielt und die ganzen idiotischen Ideen einfach ignoriert, was wollen die paar Wenigen da machen?

    Ich meine die Macht der Vernunft. Unserer Vernunft.
    Denken ohne Besitzhintergründe.
    Was sollte notwendig sein gewählt zu werden? Der „Boss“? Wofür sollte der den gebraucht werden?
    Die Menschen wissen alle selbst, was sie wirklich brauchen um zu leben.
    Demonstrationen sind nicht notwendig. Gegen wen denn? Für wen denn? Uns selbst?
    Aufstand ist sinnlos. Boykott viel besser.
    Es wäre auch nicht sinnvoll etwas kaputt zu schlagen, um es danach wieder her zu richten.

    Die Rettung bedeutet Vernunft, Respekt, Bereitschaft.

  23. #23

    Standard

    Nun ja...
    Wenn es heute nicht E10 schafft dann morgen die neue Superplusextraultrareine...S.P.E.U.R. 20 Benzin?


    Irgendwie werden sie uns diese verkaufen...es ist eine Frage der Zeit...und die haben sehr viel davon!

    Vernunft?
    Nun ja...die Bildung wird eh den Bach untergehen...fängt schon an!
    Also vielleicht nicht Heute oder Morgen...aber irgendwann wird die Vernunft auch nur die Entscheidung bei DSDS ausmachen!

    Respekt?
    Gegenüber wem? Den jungen Student der bei der Bank anfängt und schon von eine Karriere als Manager träumt?

    Bereitschaft?
    Auf was sollen wir den "bereit" sein?
    Auf den Messias? Den Helden, Gandhi, Che?
    Der uns mitreißen wird? Durch seine Sprüche und Revolutionstheorien?
    Heute sind Autounfälle bzw. Herz Stillstand sehr häufige Vorkommnisse!

  24. #24

    Standard

    Da wir ja über die Zukunft spekulieren, gehe ich auch von einer gewissen positiven Weiterentwicklung im Denken aus.

    Respekt gegenüber jedem, meine ich.
    Jeden anderen so zu behandeln, wie ich mir wünsche von ihm behandelt zu werden.


    E10 war doch nur ein primitives Beispiel dafür, was möglich ist.

    Was ich mit Bereitschaft meine, steht ein paar Sätze weiter.


    Mal über etwas spezielles nachdenken. Nehmen wir die Automobilindustrie.
    Da sind aber tausender von Menschen in zig Werkhallen und Büros weltweit damit beschäftigt was zu tun?
    Ein Fortbewegungsmittel zu bauen.
    Immer schneller, immer besser, immer teurer.
    Stellen wir uns nun die Zukunft vor.
    Dieses Fortbewegungsmittel wurde reduziert auf das, was es ist, ein Mittel, um von A nach B zu gelangen und eventuell über C wieder zurück.
    Jedem steht es zur Verfügung, in ausreichendem Maß.
    Was das schon allein an Rohstoffen einsparen würde.
    Die Belastung der Umwelt würde reduziert.
    Die frei werdenden Arbeitskräfte könnten andere Dinge erledigen.
    Primitives Statussymboldenken wäre vergessen.

    Die Errungenschaften aus allen Bereichen ständen jedem uneingeschränkt zur Verfügung.

    Grundbedingung ist halt die Bereitschaft sich und seine Fähigkeiten selbstlos einzubringen. Das eigene Tun kommt allen zu Nutzen.

    Nichts bräuchte mehr geheimgehalten zu werden. Informationen werden nicht mehr nach ihrem Wert eingeschätzt, sondern als normale Notwendigkeit um das Leben schöner zu gestalten und alles besser und leichter voran zu bringen.
    Taktische Vorteile wären unnütz, für was denn auch.

    Ich hab es schon mal geschrieben. Alle haben die gleiche Zeit am Tag zur Verfügung, ca. 24 Stunden, nicht mehr und nicht weniger als jeder andere auch.

  25. #25

    Standard

    Zitat Zitat von Alexis Beitrag anzeigen
    Mal über etwas spezielles nachdenken. Nehmen wir die Automobilindustrie.
    Da sind aber tausender von Menschen in zig Werkhallen und Büros weltweit damit beschäftigt was zu tun?
    Ein Fortbewegungsmittel zu bauen.
    Immer schneller, immer besser, immer teurer.
    Stellen wir uns nun die Zukunft vor.
    Dieses Fortbewegungsmittel wurde reduziert auf das, was es ist, ein Mittel, um von A nach B zu gelangen und eventuell über C wieder zurück.
    Jedem steht es zur Verfügung, in ausreichendem Maß.
    Was das schon allein an Rohstoffen einsparen würde.
    Die Belastung der Umwelt würde reduziert.
    Die frei werdenden Arbeitskräfte könnten andere Dinge erledigen.
    Primitives Statussymboldenken wäre vergessen.

    Bin ich sofort mit einverstanden, aber glaubst du wirklich das Menschen ( vorwiegend Männer ) auf ihr liebstes Statussymbol Nr.1 verzichten werden? Warum werden immer größere XXXL Spritschluckernobelkarossen gebaut und die Automobilindustrie macht dazu auch noch einen auf umweltfreundlich?

    Ich glaube nicht das dieses Statusdenken so schnell aus unserer Gesellschaft verschwindet. Schau dir zum Beispiel China an, dort hat der " Chinese way of life " gerade erst begonnen. Es spielt im Grunde gar keine Rolle welches politische System dahinter steht, es endet immer im totalen Konsum. Was ist das im Menschen, was uns so gierig nach Dingen macht, die wir garnicht brauchen. Gibt es hier einen Psychologen oder Soziologen der das mal erklären könnte?

  26. #26

    Standard

    Zitat Zitat von Trixi Slot Beitrag anzeigen
    Ich glaube nicht das dieses Statusdenken so schnell aus unserer Gesellschaft verschwindet. Schau dir zum Beispiel China an, dort hat der " Chinese way of life " gerade erst begonnen. Es spielt im Grunde gar keine Rolle welches politische System dahinter steht, es endet immer im totalen Konsum. Was ist das im Menschen, was uns so gierig nach Dingen macht, die wir garnicht brauchen. Gibt es hier einen Psychologen oder Soziologen der das mal erklären könnte?
    Ganz einfach Neid und Besitzdenken.
    Von frühester Kindheit an wird das im Hirn festgelegt. Selbst im Kindergarten, wo eigentlich noch nichts in den kleinen Köpfen dahingehend gedacht wird, machen halt manche Eltern einen auf dicken Max.
    Weiter geht es dann in der Schule und die gut vorbereitete Geltungssucht nimmt ihren Lauf.
    Da wird nicht mehr nach dem Menschen an sich geschaut, nein, interessant und entscheidend sind die Marke der Schuhe, der Anziehsachen und des Handys.

    Ganz wichtig ist das Auto, mit welchem man gebracht, bzw. abgeholt wird.

    Diese gezielte Manipulation teilt automatisch Menschen in „Habensklassen“.

    Was soll den bitteschön später anderes dabei rauskommen?

    Der Grad zwischen Selbstbewustsein und Überheblichkeit ist sehr schmal.

    Einige schaffen es, mit Hilfe ihres Intellektes diese Scheuklappen abzulegen und wie manche hier auch so schön schreiben, über den Tellerrand hinweg zu blicken.

    Du hast absolut recht, jegliches politisches System endet im Besitzdenken.
    Konsum wird auch in der Zukunft nötig sein, aber unter ganz anderen Voraussetzungen. In vorherigen Beiträgen habe ich dazu schon geschrieben.

    Statusdenken wird erst dann verschwinden, wenn es für den Einzelnen nicht mehr wichtig ist. Wenn es keinen Sinn mehr macht.
    In der Zukunft werden sich vielleicht die Menschen nicht mal mehr an das Wort erinnern und im Geschichtsunterricht, bei den vielen Beispielen ungläubig die Köpfe schütteln.

  27. #27

    Standard

    Hier noch etwas zum bedingungslosen Grundeinkommen. Warum nicht eine Welt ohne Geld?

    http://bedingungslosesgrundeinkommen...elt-ohne-geld/

    Ja ja, höre schon die Unkenrufe...alles Idealisten! Aber die Idee finde ich immer besser.

  28. #28

    Standard

    die moderne technik treibt uns voran. habe gerade mein galaxy nexus in betrieb genommen und staune, staune, staune...

    herzlichst

  29. #29

    Standard

    Das bedingungslose Grundeinkommen mag seine Vor – und Nachteile haben, die Lösung stellt es jedoch, meines Erachtens, nicht dar.

    Solange noch Geld, egal in welcher Form und Menge existiert, wird es immer zu „Streitigkeiten“ darum kommen.

    Es wird dann immer Menschen geben, die durch Manipulation in welcher Form auch immer, versuchen werden ein Ungleichgewicht herzustellen.

    Des weiteren wird nach wie vor ein immenser bürokratischer „Kontrollwasserkopf“ benötigt.

    Wenn es absolut kein Geld mehr gibt, dann hat das Besitzdenken keine Grundlage mehr und eine gleichberechtigte Existenz und Entwicklung eines jeden Menschen ist möglich.

  30. #30

    Standard

    Die steigenden Preise veranlassen jetzt schon so Machen, die Objekte der Begierde zu wechseln.

    Geld wird in zunehmendem Maße uninteressant.

    Ein sehr interessanter Trend.

    http://www.nytimes.com/2011/04/15/bu...i6UrJudpk7nA+A

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