Zeige Ergebnis 1 bis 17 von 17

Thema: Wie Wissenschaft arbeitet

  1. #1

    Standard Wie Wissenschaft arbeitet

    Hier mal ein Beispiel dafür, wie die Wissenschaft arbeitet.
    Nur um den Leuten, die ständig von Dogma und in Stein gemeißelt reden zu beweisen, dass dem eben nicht so ist.

    „Gammastrahlen werden von Linsen aus Gold abgelenkt“

    http://derstandard.at/1336563157705/...Gold-abgelenkt

  2. #2

    Standard

    Diese Versuchsreihe muss nun allerdings erst noch von anderen Instituten nachvollzogen werden.

  3. #3

    Standard

    Zitat (Link):

    "Silizium-Atome haben 14 Protonen in ihrem Kern und erzeugen dort ein sehr starkes elektrisches Feld", erklärt Dietrich Habs. "In diesem Feld entstehen ständig extrem viele Paare aus Elektronen und Positronen, die zwar nur für kurze Zeit existieren, aber dennoch mit den Gammastrahlen wechselwirken können." Diese Delbrück-Streuung ist der Grund für die unerwartete Ablenkung der Gammastrahlen.

    Also wurde eine Annahme wiederlegt, durch eine Beobachtung. Nicht wiederlegt wurden die Annahmen über das Verhalten von Elektronen bzw Strahlung. Dieses Verständnis war vorher da, ansonsten könnte dieser Versuch bzw das Ergebnis nicht erklärt werden.

    Beobachtet wurde ein (nicht erwartetes) Verhalten von Gammastrahlen aufgrund einer zu erwarteten Wechselwirkung von Elektronen und Gammatrahlung. Der Zusammenhang war bis dahin nicht bekannt, das was nun bekannt ist wiederspricht nicht im geringsten den bekannten Naturgesetzen - sie werden dadurch nur ein weiteres mal bestätigt. Lediglich die fälschliche Annahme über die Gammaoptik bzw deren Nicht-Existens aufgrund der bis dahin bekannten Eigenschaften der Naturgesetze wurde korrigiert. Von einem elektischen Feld innerhalb eines Siliziumsatoms wusste man anscheinend zu wenig, nicht aber über die elektromagnetische Strahlung an sich.

    Keine Wissenschaft ist abschliessend und allumfassend, dannn wäre eine Wissenschaft tot. Und Wissenschaft kennt auch keine Dogmen, das tun nur Kirchen. Wissenschaft besteht aus nie entgültig beweisbaren Annahmen und deren Zusammenhängen. Und Irrtümern.

    Raffnix

  4. #4

    Standard

    Symphony of Science - The Poetry of Reality

    (ca. 3min)

    http://www.youtube.com/watch?v=9Cd36WJ79z4

  5. #5

    Standard

    „Man liest oft, dass Wissenschaftler dieses oder jenes “bewiesen” hätten. Oder das Wissenschaftler doch gefälligst erstmal dieses oder jenes “beweisen” sollen, bevor sie eine Aussage machen. Dabei wird oft übersehen, dass Wissenschaftler nichts beweisen können. Zumindest dann nicht, wenn sie keine Mathematiker sind.
    In der Naturwissenschaft gibt es keine Beweise. Es gibt nur das ständige Wechselspiel zwischen Theorie und Beobachtung, zwischen Hypothese und Überprüfung, zwischen Vorhersage und Falsifikation. Man beobachtet irgend ein Phänomen und probiert eine Erklärung dafür zu finden. Diese Erklärung kann richtig sein oder falsch. Eine gute Erklärung ist eine, die nicht nur das Phänomen selbst erklärt, sondern auch noch andere Dinge erklären kann. Denn dann kann man sie überprüfen. Wenn die Erklärung für das Phänomen X vorhersagt, dass auch das Phänomen Y auftreten muss, dann kann man probieren, es zu beobachten. Tut man das, dann hat die Erklärung an Wert und Plausibilität gewonnen. Noch besser wäre es, wenn die Erklärung nicht nur Phänomen Y vorhersagt, sondern auch noch fordert, das Phänomen Z nicht auftreten darf. Denn dann kann probieren, Phänomen Z zu beobachten und falls man es findet, weiß man, dass die Erklärung definitiv falsch ist........“

    http://scienceblogs.de/astrodicticum...und-was-nicht/

  6. #6

  7. #7

    Standard

    „Hat mein rosa Einhorn Flügel?

    Die Wissenschaft weiß auch nicht alles. Aber was es nicht gibt, kann man auch nicht wissen.

    Die Wissenschaft weiß auch nicht alles! - Das bekommt man oft zu hören, wenn man gegen esoterische Behauptungen argumentiert, denen jede wissenschaftliche Basis fehlt. Vielleicht ist die Wissenschaft einfach noch nicht weit genug, heißt es dann. Vielleicht ist unsere Schulweisheit heute einfach noch nicht ausreichend hoch entwickelt, um zu verstehen, welche geheimnisvolle Kraft der Wasseradern auf uns wirkt, worin die ewige astrologische Macht der Sterne besteht, und durch welche wundersamen Mechanismen Homöopathie uns heilen kann? Ist vielleicht das, was wir heute für esoterischen Unfug halten, morgen dann doch anerkannte Wissenschaft? Die Antwort ist ziemlich einfach: Nein...................“

    http://www.naklar.at/content/comments/wieundob/

  8. #8

    Standard

    „.......Es ist also wichtig, über Wissenschaft bescheid zu wissen, um mit unserer wissenschaftlich geprägten Welt richtig umgehen zu können.
    „Naklar.at“ ist ein Internetprojekt zur Förderung von wissenschaftlichem Denken. Wir wollen darauf hinweisen, dass Irrationalität etwas Irreführendes und Gefährliches sein kann. Wir wollen zeigen, wie spannend, wie vielseitig und wie wichtig Wissenschaft ist, und wir wollen das Verständnis für Wissenschaft vertiefen.............“

    http://www.naklar.at/content/about/naklar/

  9. #9

  10. #10

    Standard

    „.......Ist Wissenschaft dogmatisch?

    ......Wissenschaft ist nicht dogmatisch. Wissenschaft verteidigt nicht den Status Quo. Wissenschaft liebt neue Ideen! Aber Wissenschaft ist auch skeptisch. Wenn wenn man offen für alles neue ist, dann stehen die Chancen gut, dass viel von diesem “alles” Unsinn ist. Und diesen Unsinn muss man erkennen. Wissenschaft ist deswegen skeptisch, damit richtige von falschen Ideen getrennt werden können. Und wenn die Wissenschaft die Perpetuum-Mobile-Bastler, die Homöopathen und Astrologen, die UFO-Fans und all die anderen nicht ernst nimmt, dann liegt das nicht daran, dass es sich bei diesen Leuten um verkannte Genies handelt, die von der bösen dogmatischen Wissenschaft gnadenlos unterdrückt werden müssen. Sondern es liegt daran, dass diese Ideen nachweislich falsch sind."


    http://scienceblogs.de/astrodicticum...ft-dogmatisch/

  11. #11

    Standard

    "Angst vor der Wissenschaft I: Was kann ich wissen?


    Der Wissenschaft wird oft mit Ablehnung begegnet – das erleben wir ja hier auf den Scienceblogs auch nicht gerade selten. Die vorgebrachten Argumente sind dabei oft widersprüchlich oder wenig haltbar, werden aber trotzdem mit großer Intensität vorgetragen. Zudem wird den Wissenschaftlern dabei oft auch noch Skrupellosigkeit, Dogmatismus und eine Abschottungsmentalität zugesprochen.

    Für jemanden, der selbst wissenschaftlich denkt, ist es oft schwierig, solche Gedanken in irgendeiner Weise nachzuvollziehen..........."


    http://scienceblogs.de/hier-wohnen-d...nn-ich-wissen/

  12. #12

    Standard

    "Angst vor der Wissenschaft II:

    Was soll ich tun?

    Wissenschaft kann Angst auslösen, weil sie uns Antworten auf die Grundfragen des Lebens liefert, die uns nicht unbedingt gefallen. Heute beschäftigen wir uns mit der zweiten Kantschen Frage.


    Sie lautet:

    Was soll ich tun?

    Die Wissenschaft hat dazu so etwa folgendes zu sagen:................"

    http://scienceblogs.de/hier-wohnen-d...s-soll-ich-tun

  13. #13

    Standard

    "Angst vor der Wissenschaft III: Was darf ich hoffen?


    Wissenschaft kann Angst auslösen, weil sie uns Antworten auf die Grundfragen des Lebens liefert, die uns nicht unbedingt gefallen. Heute ist die dritte Kantschen Frage an der Reihe:

    Was darf ich hoffen?


    Die Wissenschaft sagt dazu:

    Mit Glück wirst du 70 oder 80 Jahre alt werden und dann wirst du vermutlich für alle Zeit verschwinden (dazu mehr im nächsten Teil). Was dir in dieser Zeit passiert, hängt zu einem großen Teil vom Zufall ab und du hast darauf wenig Einfluss. Es gibt kein “Schicksal” und keinen “Plan”, die jemand für dich gemacht hätte............."

    http://scienceblogs.de/hier-wohnen-d...rf-ich-hoffen/

  14. #14

    Standard

    "Angst vor der Wissenschaft IV:

    Wissenschaft kann Angst auslösen, weil sie uns Antworten auf die Grundfragen des Lebens liefert, die uns nicht unbedingt gefallen. Schauen wir uns als letztes die vierte Kantsche Frage an:

    Was ist der Mensch?


    Der Mensch ist ein Zufallsprodukt der Evolution, der von niemandem geplant wurde und dem im Universum keine besondere Rolle zukommt. Das menschliche Bewusstsein ist vermutlich ein Epiphänomen der komplexen Informationsverarbeitung, das von uns als kontinuierlich wahrgenommene Ich ist vermutlich nur eine Fiktion dieses Verarbeitungsprozesses.

    Diese Antwort der Wissenschaft macht zunächst Angst, weil sie uns das Gefühl nimmt, etwas “Besonderes” zu sein – sind wir “nur” eine Ansammlung von unzähligen Molekülen und elektrischen Feldern in unglaublich komplexer Anordnung, nicht mehr? Heißt das, wir sind genau so wertvoll oder wertlos wie ein beliebiger Stein oder eine andere Ansammlung von Materie? Und wenn wir tatsächlich ein Zufallsprodukt der Evolution sind (und – was sehr plausibel ist – die Evolution intelligenter Lebewesen auch nicht besonders wahrscheinlich ist), dann ist unser Dasein auf Erden und alles, was uns wichtig ist, “in Wahrheit” vollkommen bedeutungslos............"

    weiter bei:

    http://scienceblogs.de/hier-wohnen-d...ist-der-mensch

  15. #15

    Standard

    "Schönheit ist Wahrheit und Wahrheit ist Schönheit" - Keates.
    Ich bedaure all die Esos, die mit ihrer simplen und primitiven Weltsicht sich selbst all der Schönheiten berauben, die das Wissen, das Forschen und das Staunen dem Menschen bieten.

    Ich mag dieses Video von Jason Silva, es verdeutlicht, wie wunderbar Forschung ist, wie wunderbar Wissenschaft ist: http://www.youtube.com/watch?v=yF15TekHVV0

  16. #16

    Standard

    "Protonen-Experimente bestätigen Voraussagen des Standardmodells

    Internationales Forschungsteam bestimmt mit großer Genauigkeit, wie das Proton an der schwachen Wechselwirkung teilhat
    Ein internationales Forschungsteam hat mit großer Präzision die Rolle des Protons bei der schwachen Wechselwirkung - eine der vier fundamentalen Kräfte der Natur - bestimmt. Die Ergebnisse bestätigen theoretische Voraussagen und gibt dem Standardmodells der Teilchenphysik damit Recht. In dem Experiment wurde beobachtet, mit welcher Wahrscheinlichkeit Myonen von Protonen eingefangen werden - ein Prozess, der von der schwachen Wechselwirkung bestimmt wird....."

    weiter bei:

    http://derstandard.at/1356427330535/...tandardmodells

  17. #17

    Standard

    Hochfrequente Attosekunden-Blitze für völlig neue Anwendungen


    Lichtblitze, die nur den Milliardsten Teil eines Milliardstels einer Sekunde andauern, sind wichtige Werkzeuge für die Grundlagenforschung
    Immer leistungsfähigere Mikroskope und spektroskopische Verfahren erlauben heute den Einblick in immer kleinere Dimensionen der Materie. Will man etwa Vorgänge in Molekülen und Atomen beobachten, braucht es nicht nur Technik mit extrem hoher Auflösung. Da diese Prozesse sehr schnell ablaufen, sind zudem extrem kurze Belichtungszeiten im Attosekundenbereich notwendig. Ein internationales Forscherteam hat dafür nun die Grundlagen geliefert..........
    http://derstandard.at/1371171371365/...dungen-erzeugt

Ähnliche Themen

  1. Reiki / Fernheilung
    By vandomaks in forum Esoterik, PSI & Spiritualität
    Antworten: 7
    Letzter Beitrag: 27.07.2010, 08:54

Forumregeln

  • Es ist dir nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
  • Es ist dir nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
  • Es ist dir nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
  • Es ist dir nicht erlaubt, deine Beiträge zu bearbeiten.
  •