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Thema: GWUP-Aussteiger berichtet über GWUP

  1. #1

    Standard GWUP-Aussteiger berichtet über GWUP

    Die GWUP-Seite ist wirklich die ignoranteste "Anti- Seite" die ich je gesehen habe. Echt arm, was die Argumentation betrifft. Aber Angsthasen gefällt das sehr, alles so leicht zu verstehen und keine Fragen bleiben offen.

    http://www.gwup.org/themen/texte/ufo/

    Wie es in Organisationen wie GWUP tatsächlich aussieht, darüber berichtet z. B. der Aussteiger Edgar Wunder (einer der 19 Gründungsmitglieder und früherer Fachbereichsleiter bei der GWUP) unter...

    http://www.psychophysik.com/html/re-...ptizismus.html

  2. #2

    Standard

    Wenn man sich die Liste der Mitglieder bei der GWUP ansieht sind es alles mehr oder minder gescheiterte Existenzen der Wissenschaft.

    Alleine dieser Absatz bringt einen schon zum Lachen, denn daran sieht man, das sich die ehrliche Wissenschaft deren Ausführungen wohl nicht anschließen möchte - sonst würde man solche "Forschungen" ja offiziell betreiben wollen - sollte man annehmen.

    "Sie können unsere Arbeit für Wissenschaft und kritisches Denken fördern. Ihre Spenden helfen uns, wichtige Projekte zu unterstützen. So wird es möglich, wichtige Informationen, die zur wissenschaftlichen Klärung beitragen und dem Verbrauchschutz - zum Beispiel bei der alternativen Medizin - dienen, der interessierten Öffentlichkeit anzubieten. Ihre Spenden sind in Deutschland übrigens steuerlich absetzbar!
    Spendenkonto der GWUP"

  3. #3

    Standard

    Tja, die Verschwörungsindustrie verdient sich ja mit Büchern, Videos und Webshops eine goldene Nase, während die GWUP den Leuten kein Geld für mit solcherlei Schwachsinn aus der Tasche zieht. Daher ist es nur legitim, dass die GWUP um Spenden bittet bzw. bitte muss.

    Denke bitte erstmal darüber nach, womit die lieben Alien- und UFO-Prediger, also die selbsternannten Fachleute der Verschwörerseite ihr Einkommen beziehen. Weiterhin solltest du deine Behauptungen, z.B. über die gescheiterten Existenzen in der GWUP, belegen können.

  4. #4

    Standard

    Zitat Zitat von Contact Beitrag anzeigen
    ... das sich die ehrliche Wissenschaft deren Ausführungen wohl nicht anschließen möchte - sonst würde man solche "Forschungen" ja offiziell betreiben wollen - sollte man annehmen.
    Die ehrliche Wissenschaft? Was soll das denn sein? Etwa Leute, die angeblich eine Entdeckung auf dem Genom-Sektor machen, unbedingt damit in der Zeitschrift "NATURE" erscheinen wollen, um dann so richtig anerkannt zu werden, nur damit sich im Nachhinein herausstellt, dass alles gefakt war?

    Der Grund, warum das Thema kaum "ehrlich" wissenschaftlich untersucht wird, wird wohl der sein, dass man in der Wissenschaftswelt nicht doof dastehen will. Umso nachvollziehbarer ist es, dass eventuell weniger bekannte Wissenschaftler weniger Scheu haben, als Leute, die echt viel zu verlieren haben. Außerdem ist die UFOlogie gar keine richtige Wissenschaft. Wenn überhaupt ist es ein Konglomerat aus diversen Disziplinen.

    Der eigentliche Knackpunkt scheint aber zu sein: Es gibt aus der ganzen UFO-Geschichte heraus wohl wirklich kaum wirklich wissenschaftlich interessante Fälle, die wirklich auch so untersucht werden könnten. Wenn es doch zu einer wissenschaftlichen Untersuchung kommt, wo dann - wie es in der Wissenschaft üblich ist - die Faktenlage betrachtet wird und dann knallhart daraus geschlussfolgert wird, dass es wohl doch kein Raumschiff war, dann passt es wieder nicht, dann ist derjenige eine Scharlatan (Werner Walter). Wissenschaft hat aber nichts mit Wunschdenken zu tun, sondern mit der Unterordnung Meinung gegenüber den Fakten. So läuft das seit 100en Jahren. Hier sollte man mal wirklich überlegen, wer hier der eigentlich anmaßende ist. Das wirkliche Bollwerk ist nicht die GWUP oder Werner Walter, sondern die UFO-Fan-Lobby. Und hier wird deutlich, dass nicht sie gegen Windmühlen kämpfen sondern die kleine Gruppe der Skeptiker, die sich öffentlich ernsthaft um Aufklärung bemühen, selbst auf die Gefahr hin die schön UFO-Welt zu zerstören.

  5. #5

    Standard Selbstkritik

    Ich habe mir mal den Artikel, den Sanskrit oben verlinkt hat bis zur Hälfte durchgelesen. Ab da wird dann das "Skeptiker-Syndrom" erläutert und aufgezählt, es geht also ins Gruppendetail der GWUP. Wirklich sehr interessant und er hat mich gezwungen meine eigene Sichtweise zu hinterfragen. Dabei bin ich darauf gestoßen, dass ich tatsächlich unbewusst manchmal dazu neige, nicht skeptisch zu sein, also kritisch hinterfragend - empirisch, sondern eher ablehnend. Es schleicht sich also dann diese ablehnende Grundhaltung ein. So will ich das aber garnicht. Es scheint schwierig zu sein, ein Drahtseilakt. Muss man wohl aufpassen. Dass die GWUP den verantwortlichen Kollegen rausgeschmissen hat ist für mich ein gewissen Zeichen von Unfähigkeit zu kritischem Denken, man selbst sollte sich also niemals davon ausschließen.

    Grundlage eines Skeptikers:
    „Ein Skeptiker in unserem Verständnis nimmt so wenig wie möglich als gegeben hin, sondern ist bereit, jede Aussage zu hinterfragen und zu prüfen. Insbesondere ist er auch bereit, die eigene Meinung einer kritischen Prüfung zu unterziehen. Mit dieser Einstellung steht der Skeptizismus im Gegensatz zum Dogmatismus. Skeptizismus heißt also nicht, andere Meinungen blind abzulehnen oder gar von vornherein die Existenz von paranormalen Phänomenen zu leugnen“.
    Muss dann aber auch so umgesetzt werden und nach dem Artikel scheint dies nicht immer der Fall zu sein, insofern wirklich Schade für die Glaubwürdigkeit der GWUP.

    Das dort dargestellte "Skeptiker-Syndrom" sollte hier im Forum nicht zutreffen, und auch wenn es manchmal den Anschein hat, weil es doch zu dem einen oder anderen Thema eine gehäufte Skeptikerfraktion gibt hoffe ich, dass man hier auch weiterhin individuell seine Meinung vertreten kann und jederzeit kritische Fragen stellen darf. Gleichzeitig bin ich aber gegen reinen "Glauben" (hier!), es geht um sachliche und objektive Diskussion.

    Dieser Beitrag ist wirklich eine gute Idee gewesen Sanksrit.

    "Wenn man sich für einen Skeptiker hält, tut man gut daran, gelegentlich auch an seiner Skepsis zu zweifeln." Sigmund Freud

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