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Thema: Außerirdische gegen Menschen

  1. #1

    Standard Außerirdische gegen Menschen

    Hallo allerseits,

    Ich glaube, dass Außerirdische gar kein Interesse daran haben, uns Menschen am Leben zu lassen, weil wir so gewalttätig und aggressiv sind.

    Deshalb wäre es für die Außerirdischen gefährlich, die Menschheit bis zur Weltraumreife kommen zu lassen und wir dann unsere Aggressivität in den Weltraum tragen. Daher wäre es wohl klüger, uns bereits vorher auszuschalten.

    Jedoch wissen wir nichts über die galaktischen Politik- und Mächte-Konstellationen. So könnte man auch konstatieren lassen, dass Außerirdische uns gerade deswegen am Leben lassen, weil wir so aggressiv sind und sie unsere Aggressivität haben wollen. Vielleicht hält ja irgendeine außerirdische Macht ihre schützenden Hände über uns, damit wir mit unserem Machtstreben und unserer aggressiven Art irgendwann das Kanonenfutter für die Außerirdischen darstellen.

  2. #2

    Standard

    Ein interessanter Gedanke.

    Vielleicht spekulieren eventuelle Außerirdische auch darauf, dass wir diese Aggressivität irgendwann ablegen. Eine gewisse Aggressivität ist für den Menschen ja auch erforderlich, um überhaupt weiterzukommen. Vielleicht waren intelligente andere Rassen einmal ähnlich und haben diese Aggressivität auch überwunden (Siehe Vergleich: StarTrek - Vulkanier).

  3. #3

    Standard

    Hallo Motte,

    zunächst einmal vielen Dank für Ihre Antwort.

    Sie könnten damit durchaus recht haben, dass es im Zuge der Weiterentwicklung des sowohl irdischen als auch außerirdischen Lebens wohl durchaus zu einem Abbau der Aggressivität durch z.B. kulturelle Standards kommen könnte. Und falls das bei anderen raumfahrenden Rassen schon so war, wäre es natürlich dementsprechend berechtigt, auch bei der Menschheit auf eine solche Entwicklung zu hoffen.

    Allerdings halte ich die vulkanische Entwicklung für eher unwahrscheinlich. Denn Vulkanier sind ja ebenfalls extrem aggressiv, sie tarnen sich dabei nur besser, indem sie ihre Aggressivität eigentlich nach dem klingonischen Sprichwort: „Rache ist ein Gericht, das am besten kalt serviert wird." zelebrieren. Will sagen, wo andere ihrer Wut freien Lauf lassen, kommen die Vulkanier scheinbar emotionslos und dementsprechend cool, kühl, ja sogar regelrecht „kalt" daher - aber ihre Handlungen sind durchaus sehr aggressiv. Man bedenke, dass sie die Weiterentwicklung des Warp-Antriebs auf der Erde einfach 'mal so verzögerten, sie sich also ganz massiv, ja sogar regelrecht extrem in die inneren Angelegenheiten der Erde einmischten - also wenn das keine aggressive Handlung war. Desweiteren ist ja auch z.B. von Spock überliefert, dass er seinen Vater als Mordverdächtigen - in der Episode: Reise nach Babel, falls ich mich recht entsinne - damit belastet, dass er konstatiert, dass ein Vulkanier in dem Moment, wo er es für logisch geboten hält, jederzeit - z.B. mithilfe von Tal Shaya, m.W. einer als schmerzlos bezeichneten vulkanischen Hinrichtungsart - töten kann. Na ja, und töten dürfte ja wohl durchaus als aggressive Handlung gewertet werden können, nicht wahr? Weswegen ich bisher zu dem Schluß gekommen bin, dass die Vulkanier auch weiterhin eine aggressive Rasse sind, die lediglich ihre Umgangsformen zu diesem Thema aufpoliert hat, oder was meinen Sie?

    Hinzu kommt, dass, und auch da pflichte ich Ihnen bei, eine gewisse Aggressivität unabdingbar für menschliches und überhaupt für Leben ganz allgemein ist, um vorwärtszukommen, denn irgendwo muß die Kraft und Energie, um weiterzumachen bzw. auch etwas Neues anzufangen, ja schließlich herkommen. Erst recht, wenn man sich bereits vorher ausrechnen kann, dass man sich damit evtl. auf Konfliktkurs mit anderen begeben könnte.

    Wirich

  4. #4

    Standard

    Hallo Wirich

    erstmal biete ich dir das DU an, ist in den meisten Foren so üblich. Falls du auf ein SIE bestehst, entschuldige bitte, ich werde dann später dem entsprechend posten.

    Zu deiner Aussage: Eigentlich hast du Recht, so hatte ich das nocht nicht bedacht - allerdings bin ich auch kein Trekkie, ich habe den Vergleich nur gewählt weil die meisten sich unter StarTrek etwas vorstellen können. Eigentlich sind die Vulkanier ja doch eine aggressive Rasse, die ihre Emotionen nur unterdrücken - dies lässt sich mit der alten japanischen Kultur vergleichen, wo Emotionen zu verbergen ein Zeichen von Disziplin und Selbstbeherrschung waren.

    Ich glaube jedenfalls dass eine absolut friedliche Rasse niemals existieren kann - weder hier noch sonstwo. Eine gewisse Grundaggressivität (und sei es nur beim Paarungskampf) gehört zum Überleben dazu.

  5. #5

    Standard

    Hallo Motte,

    vielen Dank für deinen Beitrag. Das DU nehme ich gerne an, ebenfalls vielen Dank.

    Daß du Star Trek als Beispiel herangezogen hast, ist durchaus verständlich - und in meinem Fall hast du da ja auch durchaus richtig gelegen. Bist du überhaupt irgendein Fan von irgendeiner bzw. evtl. sogar irgendwelchen Science Fiction-Filmen bzw. -Serien? Falls ja, welchen?



    Was die absolut friedlichen Rassen angeht, so ist es wohl eine Frage der Entwicklung: eine Bakterienkolonie oder so etwas, die sich, z.B., am Rande eines untersseischen Vulkans angesiedelt hat und dort lediglich von dessen Hitze und Mineralien lebt, kann es sich vielleicht leisten, friedlich im Sinne von nicht-kriegerisch gegen anderes Leben zu sein.

    Je höher entwickelter aber Lebensformen werden und desto invasiver sie aber auch dementsprechend auf ihre Umwelt einwirken können, desto weniger dürften sie mit rein friedlichen Mitteln zurande kommen, weil dann ja Konflikte entstehen, die zu lösen sind. Und das erfordert meines Ermessens einfach eine gewisse Aggressivität usw.

    Für Lebewesen auf unserem Entwicklungsstand - oder aber auch höher - würde absolute Friedfertigkeit wohl den Untergang bedeuten, weil wir dann von jeder dahergelaufenen Lebensform, die auch nur ein kleines bisschen weniger friedlich ist, sehr vieles in unserem Leben, möglicherweise sogar unser Leben, weggenommen bekommen könnten.

  6. #6

    Standard

    Hey Wirich-

    ich bin Zapper - d.h. ich schaue mir so ziemlich alle Serien ab und zu an, wenns grad interessant ist! Als wirklicher Fan könnte ich mich nur von den alten Stargate-Folgen bezeichnen...so ungefähr die ersten drei-vier Staffeln, danach konnte ich wegen Schichtarbeit nicht mehr regelmäßig die neuesten Folgen sehen...und die neuen mit den Ori und Stargate Atlantis finde ich ehrlich gesagt besch...!

    Selbst deinem Beispiel mit den Bakterienkolonien kann ich nicht voll zustimmen. Auch unten bei unterseeischen Vulkanen herrscht ein Kampf zwischen verschiedenen Bakterienkolonien, Fadenwürmern und anderen Organismen, die sich um die besten Plätze streiten, teilweise voneinander gegenseitig ernähren und sich gegenseitig verdrängen. Wirklicher Friede vom Bazillus bis zum Menschen ist für einen Organismus meines Erachtens nicht möglich.

  7. #7

    Standard

    Zitat Zitat von Motte Beitrag anzeigen
    Selbst deinem Beispiel mit den Bakterienkolonien kann ich nicht voll zustimmen.
    Ehm, darf ich mal darauf hinweisen, dass ihr eigentlich längst einer Meinung seid?! Er schrieb genauso wie Du, dass totale Friedfertigkeit nicht mit der Evolution vereinbar ist.

    Am Rande bemerkte er lediglich, dass jene genannten Ausnahme-Bakterien es sich "vielleicht" leisten könnten, friedfertig zu sein. Und er meinte ja wirklich die Extrem-Bakterien an den unterseeischen Vulkanschloten. Direkt an diesen heißen Schloten leben nach aktuellem Kenntnisstand wirklich keine Würmer oder andere Organismen außer eben jene extrem ressistenten Bakterien.

    Aber irgendwie weichen wir mit Serien- und Bakterien immer mehr vom eigentlichen Thema ab.

  8. #8

    Standard

    Hans - ich weiß dass wir einer in der Grundaussage einer Meinung sind - aber selbst unter extremsten Bedingungen herrscht ein Überlebenskampf, will damit sagen, selbst am Hot Spots gibt es mehrere Bakterienarten, die sich gegenseitig den Lebensraum streitig machen - oder etwa Fadenwürmer, welche sich am Rande der heißen Zonen aufhalten können...

  9. #9

    Standard Außerirdische gegen Menschen

    Ich sehe keine Gefahr in der Gegenwart von Außerirdischen. Hätten Sie uns vernichten wollen, hätte es uns vermutlich nie gegeben. Eine Jahrtausende alte Zivilisation müsste meiner Logik nach eine hohe und friedliche Sozialintelligenz besitzen.

    Wir müssen uns eingestehen, dass wir uns selbst gegenüber und allen irdischen Lebensformen sehr respektlos und feindseelig benehmen, ja selbst zu unserer Spezies und der Lebensgrundlage, dem Planeten Erde. Deshalb übertragen wir unser agressives Verhalten auf das Verhalten einer (möglichen) außerirdischen Spezies ... und haben Angst vor ihnen.

  10. #10

    Standard

    Zitat Zitat von grom Beitrag anzeigen
    Ich sehe keine Gefahr in der Gegenwart von Außerirdischen. Hätten Sie uns vernichten wollen, hätte es uns vermutlich nie gegeben.
    Allerdings nur, wenn sie uns schon früher erreicht hätten. Wenn sie erst jetzt in den Bereich unseres Sonnensystems gelangen, zieht dieses Argument nicht.


    Zitat Zitat von grom Beitrag anzeigen
    Eine Jahrtausende alte Zivilisation müsste meiner Logik nach eine hohe und friedliche Sozialintelligenz besitzen.
    Und durch was bist du zu dieser für dich "logischen" Schlussfolgerung gelangt?

  11. #11

    Standard

    Zitat Zitat von grom Beitrag anzeigen
    Wir müssen uns eingestehen, dass wir uns selbst gegenüber und allen irdischen Lebensformen sehr respektlos und feindseelig benehmen, ja selbst zu unserer Spezies und der Lebensgrundlage, dem Planeten Erde. Deshalb übertragen wir unser agressives Verhalten auf das Verhalten einer (möglichen) außerirdischen Spezies ... und haben Angst vor ihnen.
    Genau so sehe ich das auch. Wir verallgemeinern unseren gegenwärtigen Egozentrismus als die leider zur Zeit wohl häufigste Verhaltensnorm unzulässigerweise auch auf die entwickelten Zivilisationen. Dabei ist die Angst vor dem Unbekannten natürlich eine ganz natürliche Sache; sie relativiert sich aber in dem Maße wie wir erkennen, dass alles Leben eine große Einheit bildet, wir also mit allem verbunden sind und überall praktisch die gleichen Entwicklungsgesetze (von niederen hin zu hochorgansierten Formen) wirken.

    Diese Entwicklung ist auch eine Entwickilung des Bewusstseins von einer niederen, egoistischen hin zu einer ethischen, selbstlosen Qualitätsstufe. Man sollte da nicht auf die Argumente der Sozialdarwinisten hereinfallen, die den nackten Kampf ums Dasein, der in niederen Evolutionsphasen sicher legitim ist, auch auf die gesellschaftliche Entwicklung von Zivilisationen übertragen wollen. Aber hier ist das etwas anders, denn der Mensch hat zumindest das Potential, ein selbstloses Verhalten als Verhaltensnorm zu entwickeln (nach dem Motto: Zuerst die anderen); auch weil er ggf. weltanschaulich sich über seine bescheidene Rolle im großen Räderwerk der Natur bewusst geworden ist; bzw. erkennt, erahnt, dass es keinen persönlichen Tod im eigentlichen Sinne gibt und er also die freie bewusste Wahl trifft, verantwortungsbewusst statt egoistisch zu leben.

    Wenn Sience Fiction-Serien konzipiert werden, so sind diese in der Regel eine Widerspiegelung des gesellschaftlichen Bewusstseins und eine Marktgesellschaft des angeblich freien Wettbewerbs überträgt die Ellenbogen- oder Wolfsgesetze der gegenwärtigen Gesellschaft, das Gefressenwerden des kleineren durch den Größeren, Mächtieren, einfach auch auf höhere Wesenheiten. Meiner Meinung nach haben aber (evtl von Ausnahmen abgesehen) die allgemein, auch technologisch entwickelten Gesellschaften auch eine sehr entwickelte Moral und Ethik. Ausnahmen: Man vergleiche z.B. die Kultur der Aboriginess mit der unserer heutigen westlichen Kriegstreiber. Es gibt Anzeichen dafür, dass immer dann, wenn die ethisch-humanistische Entwicklung nicht mit der technologischen schritthält, es gesetztmäßig zu einer Selbstzerstörung der Zivilidation/Kultur (siehe auch Atlantis-Mythos) kommt/kam.

    Um eine drohende Selbstzerstörung zu verhindern, sollten wir uns als Menschheit also lieber etwas einfallen lassen, wie sich unser Aggressivitätskoeffizient mindern, bzw. herauszüchten lässt. Das wird nicht einfach und ist wohl nur wohl im Kontext angewandter Witschafts- und Medienpolitik realisierbar. Auch wenn einiges darauf hindeutet, dass es bei den Außerirdischen auch Schwarze Schafe (siehe Area 51, Entführungen, Viehverstümmelungen usw.) gibt, bin ich mir ebenfalls sicher, dass die Hauptgruppe der außerirdischen Intelligenzen friedlich, hilfsbereit und verantwortungsbewusst handelt. Beispielsweise gibt es aus den Sechzigern auch einen Bericht eines Kontaktlers (R. Schmidt), dem von Außerirdischen im UFO ein großes, nach einem Atomunfall verseuchtes Gebiet in Sibirien gezeigt wurde (offiziell bestätigt wurde dies erst in der Perestroika-Ära).

    Meiner Meinung nach ist jede Form von Krieg, inklusive galaktische Kriege, stets Zeichen bzw. Manifestation einer äußerst primitiven Denkweise und ich hoffe auch sehr, dass entwickelte Zivilisationen keinerlei Militär mehr nötig haben, da sie sich auf andere geeignete Weise vor primitiven Geistern wirksam schützen können.

    Es ist durchaus möglich und üblich, die Natur von Gesetzmäßigkeiten aus Verallgemeinerung des bereits Sichtbaren zu erkennen. Sicher steht der letzte Beweis noch aus und man muß da eher in Wahrscheinlichkeiten rechnen, aber auch dieses Prinzip ist ja in der Quantenphysik nicht unüblich. Der Entwicklungsweg der Menschheit dürfte ja seit Jahrhunderttausenden erkennbar sein und daher ist es wohl höchst unwahrscheinlich, dass diese Entwicklung dem Buschfunk entwickelter, raumfahrtbetreibender Hochzivilisationen bisher verborgen geblieben ist.

    M.f.G.

  12. #12

    Standard

    Zitat Zitat von Motte Beitrag anzeigen
    Und durch was bist du zu dieser für dich "logischen" Schlussfolgerung gelangt?
    Mir persönlich reicht meine "kurze" Lebenserfahrung, um zu sagen, dass Konflikte (auch im Kleinen) mit Gewalt und Unterdrückung nicht gelöst werden.

    Unsere europäische Geschichte zeigt, dass wir durch die geführten Kriege und deren Folgen sensibilisiert wurden. Die Generationen, die diese schrecklichen Ereignisse erlebt haben kommunizieren diese Botschaft an die nachfolgenden Generationen.

    Eine ältere Spezies wird ganz bestimmt diesen Prozess hinter sich gelassen haben. Jemand der in der Lage ist Sterne zu bereisen, wird Jahrhunderte vorher die technische Möglichkeit haben ganze Planeten zu zerstören oder zu verseuchen. Wäre so eine Spezies kriegerisch, egoistisch und habgierig, hätte sie sich selbst vernichtet, so wie es bei uns zur Zeit des Kalten Krieges beinahe der Fall war und nach wie vor schleichend durch systematische Umweltzerstörung, innerhalb der nächsten Jahrzehnte, auf uns zukommt.

    Daher setze ich ein friedliches Bewusstsein als Basis für eine Entwicklung zur interstellaren Zivilisation voraus.

  13. #13

    Standard

    Ich bin ebenfalls der Meinung, dass eine gewisse Sozialkompetenz und Friedsamkeit gegeben sein muss, um zu einer Hochtechnologie zu gelangen, die interstellares Reisen ermöglicht. Denn bevor solche Reisen möglich werden, verfügt man lange genug über Mittel und Möglichkeiten, sich selbst zu zerstören.

    In unseren Vorstellungen von feindlich gesinnten Außerirdischen spiegelt sich wirklich nur die Angst vor uns selbst wieder.

  14. #14

    Standard

    Meiner Meinung nach ist die Emotion "Angst vor dem Unbekannten" zwar innerhalb einer langen Evolutionsphase, ständiger Begleiter einer Zivilisation, aber in der sehr entwickelten, hochtochnologischen Zukunft dürfte sich diese Angst in Grenzen halten.

    Angst haben in der Regel nur die, die unwissend sind bzw. zum EGO erzogen wurden und demzufolge nicht verstehen können, dass beispielsweise die uralte Forderung Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit eben keine unrealisierbare Utopie ist, sondern einen sehr aktuellen, interkosmischen Aspekt besitzt.
    Einige Regierungen bzw. Eliten sehen das zwar anders (und befürchten im Kontaktfall Privilegienverlust), aber das ist ihr Problem.

    M.f.G.

  15. #15

    Standard

    Wie gesagt ich sehe dass etwas anders. Die Menschheit selbst macht schon die ersten Schritte ins All, in ein-zweihundert Jahren haben wir möglicherweise die nötige Technologie um interstellare Reisen anzutreten.

    Allerdings ist die Menschheit immer noch genauso aggressiv wie seit Jahrhunderten, Kriege, Gewalt und Terror stehen weltweit an der Tagesordnung - natürlich besteht durchaus die Möglichkeit dass eine weiter entwickelte Rasse keine solche Agressivität hegt, sofern sie in ihrer Zivilisation wesentlich älter ist. Aber ich halte es auch für durchaus möglich (sogar wahrscheinlich) dass die ersten Zivilisationen auf die die Menschheit eventuell trifft uns nicht unbedingt so weit überlegen sein müssen!
    Die Wahrscheinlichkeit ist groß dass sie aus näherer Umgebung zu unserem Sonnensystem trifft, d.h. aus unserem Galaxisbereich - in welchem die Systeme alle ein ähnliches Alter haben, was wiederum heißt dass eine Zivilisation möglicherweise nicht wirklich mehr Zeit zur Entwicklung gehabt haben könnte als unsere...natürlich nicht zwingend, sondern womöglich...
    Dann ist es natürlich nicht zwingend dass sie die den Menschen ähnliche Aggressivität abgelegt haben.

    Eine höherentwickelte Zivilisation, welche diese Aggressivität bereits abgelegt hat, hätte meiner Meinung nach wahrscheinlich bereits Kontakt zu uns aufgenommen oder würde sich vor uns verstecken bis wir diese Agressivität unsererseits ablegen, sofern sie die Möglichkeit dazu haben!

  16. #16

    Standard Alter von außerirdischen Zivilisationen

    Moin,

    nehmen wir mal an, dass in unmittelbarer Nachbarschaft eine intelligente außerirdische Zivilisation existiert, und weiterhin wäre diese auch eventuell garnicht so unterschiedlich vom Alter.
    Dennoch reden wir hier über astronomische Dimensionen. Wenn man hier also von einem kleinen Altersunterschied spricht, bei dem sich Leben - hier also intelligente Gesellschaften entwickelt haben, so kann dies trotzdem mehrere Tausend Jahre bedeuten und das ist für eine Zivilisation gewaltig.

  17. #17

    Standard friedliche Außerirdische

    Zitat Zitat von dere Beitrag anzeigen
    Man vergleiche z.B. die Kultur der Aboriginess mit der unserer heutigen westlichen Kriegstreiber. Es gibt Anzeichen dafür, dass immer dann, wenn die ethisch-humanistische Entwicklung nicht mit der technologischen schritthält, es gesetztmäßig zu einer Selbstzerstörung der Zivilidation/Kultur (siehe auch Atlantis-Mythos) kommt/kam.
    Wenn du soweit gehst, diese Ureinwohner bestimmter Gebiete zu betrachten und du damit auch völlig recht hast, dass die technisch fortgeschrittenere Welt deren Welt und Lebensweise bedroht oder sogar zerstört, dann muss man in dem Kontext auch betrachten, warum sich beispielsweise die Aboriginess oder auch Indianer nie technisch groß weiterentwickelt haben, wie die in unseren augen damals "zivilisierte" Welt bei der jeweiligen Entdeckung dieser "Ur"völker. Diese Völker lebten oder leben noch im völligen Einklang mit der Natur, sie nehmen aus der Natur nur das, was sie brauchen und hüten sie dafür auf der anderen Seite.

    Nach dem immer größeren Verständnis für all die Dinge im Universum und der Erkenntnis der Evolution, musste es zwangsläufig dazu kommen, immer neuere Grenzen zu setzen und Fortschritt zu erarbeiten. Die Entwicklung bis heute und wie sich sich entwickelt, ist sicher nicht in unser aller Interesse.

    Daher vermute ich, angenommen Leben wie hier auf der Erde auf einem fernen Planeten könnte sich zu einer sozial friedlichen Form entwickelt haben mit oder auch ohne hohe Technologie. Vielleicht treffen wir deshalb bisher niemanden, weil sie ihr Ideal z. B. auf Höhe unserer Indianer gefunden haben und keinen Fortschritt suchen.

  18. #18

    Standard

    Hallo Sternenlied,
    dass eine Zivilisation auf ihrem Entwicklungsweg keinerlei technisch/technologischen Fortschritt sucht, halte ich für unwahrscheinlich, denn Technologie- und Wissenschaftsfortschritt bedingen sich ja gegenseitig. Hohe Technologie und Wissenschaft an sich sind ja nichts schlechtes - es geht ja darum, dass sich das "Bewusstsein", die Ethik, die Vernunft des gegenwärtigen Menschen offenbar leider weit weniger schnell entwickelt als seine Technologie (incl. seiner Vernichtungstechnologien).
    Dieses Defizit ist das Gefährliche und deshalb finde ich, sollten wir alle Militärausgaben drastisch reduzieren und uns vor allem darauf konzentrieren, die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen global im Sinne von Gerechtigkeit, Humanismus und Frieden zu gestalten, dass alle Völker, Klassen, Schichten gleichermaßen am Fortschritt teilhaben. Eine Situation in der eine Hälfte der Menschheit fast vor dem Verhungern oder der Öko-Katastrophe steht und andrerseits eine kleine Elite soviel Geld übrig hat, dass sie "den Mars erobern" will usw., ist einfach paradox.
    Sie ist zudem makaber und inhuman.

    Da kann man nur hoffen, dass (ggf. auf den Trümmern eines Wirtschaftszusammenbruchs ?) sich irgendwann ein ganz "Neuer Mensch" entwickeln kann, der nicht nur die Gesetze der wissenschaftlich-technischen, wie auch gesellschaftlichen Entwicklung versteht, sondern auch, wie unsere "Urvölker" damals, im Einklang mit der Natur und mit sich selbst (Gerechtigkeit, Brüderlichkeit) zu leben lernt.
    Vielleicht helfen uns dann sogar unsere "außerirdischen Freunde" (in der "Beobachterposition ?) dabei ein bisschen...wir müssen es nur wirklich wollen und auch unseren "Eigenbeitrag" dazu leisten...

    Wenn der Schüler bereit ist, erscheint der Lehrer.
    (chinesisches Sprichwort)

    Hallo Norin Radd,
    es lassen sich ja innerhalb unserer Zivilisationsentwicklung gewisse Gesetzmäßigkeiten beobacheten: Beispielsweise verdoppelt sich unser Wissen zuerst alle Jahrzehntausende, dann alle Jahrtausende, Jahrhunderte usw.. Nur ist eigentlich schon aus rein logischen Gründen anzunehmen, dass diese proportional beschleunigte Entwicklung sich dann ab einem "Umkehrpunkt" auch wieder entsprechend verlangsamen wird.
    Als Umkehrpunkt vermute ich die Ära einer offiziellen Kontaktaufnahme mit dem Netzwerk der schon bestehenden Hochzivilisationen. Erst dann ist ja ein Informationstransfer sinnvoll, wenn auszuschließen ist, dass das hohe Wissen nicht von herrschsüchtigen aggressiven Eliten mißbraucht wird.
    In dieser kritischen Übergangsphase werden wohl wenige Generationen darüber entscheiden, ob die hunderte Generationen davor "für die Katz" waren.
    M.f.G.

  19. #19

    Standard

    Aber eben genau das Gegenteil ist der Fall, Militärausgaben werden erhöht, zum Schutz gegen einen Feind den es derzeit gar nicht gibt. Das worauf es die Verantwortlichen abzielen ist absolute Kontrolle und sollten Sie dieses Ziel je erreichen, werden wir keinen Fortschritt mehr haben, ausser auf Gebieten die Kontrolle noch zu verbessern. Es ist traurig das scheinbar nur noch der Zusammenbruch der Finanzblase uns davor bewahren kann. Wenn wir Menschen dann zusammen auf die Barrikaden gehen lernen wir jeden unserer Nachbarn um uns herum wirklich kennen, auf regionaler, nationaler und internationale Ebene und alle werden erkennen das wir zusammen im selben Boot sitzen..und dieses Boot heisst Erde. Dieser mein Hoffnungsschimmer zur Bildung eines Globalen Bewusstseins ruft hoffentlich deinen Lehrer auf den Plan und führt uns in eine glänzende Zukunft.

    Denn sollten die Besucher uns unwohl gesonnen sein, wären wir schon längst in deren Burger Buden auf dem Servier Tablett.

  20. #20

    Standard Wissensevolution

    Da könnte etwas dran, dass die Wissensentwicklung irgendwann einfach wieder verlangsamt. Aber eine Zivilisation, die sagen wir nur 1000 Jahre älter ist, als unsere dürfte um einiges mächtiger sein. Wir gehen hier ja von einer gewissen Parallelentwicklung aus. Denn wie hier viele uigrunde legen, haben anscheinend Außerirdische eine ans Magische grenzende Technologie.

  21. #21

    Standard

    Norin, zu deiner letzten Aussage:
    eine Zivilisation die 1000 Jahre älter ist muss auch nicht unbedingt mächtiger sein...
    es kommt auf den Entdeckungszeitpunkt bestimmter Schlüsseltechnologien an, die die gesamte Zivilisationsentwicklung beeinflussen, bsp. das Rad, die Dampfmaschine oder dieEntwicklung des Verbrennungsmotors...

    dies ist auch ein Grund warum die amerikanischen, die afrikanischen und die australischen Ureinwohner nicht den Stand des alten Europa hatten - verschiedene Schlüsseltechnologien wurden entweder gar nicht erst entdeckt oder vergessen...
    wo wäre Europa heute ohne Rad und Dampfmaschine?

  22. #22

    Standard

    Sehe ich auch so, ich meinte ja explizit eine Parallelentwicklung. Also eine Gesellschaft die sich ähnlich wie unsere entwickelt hat. (westliche Welt)

  23. #23

    Standard

    Hallo erstmal (bin neu hier)

    Jetzt zum Thema. Ich möchte nicht anmaßend sein, aber finde es schwer naiv zu glauben dass eine außerirdische Intelligenz (so sie existiere) automatisch auch unsere Vorstellung von Ethik teilt. Angenommen sie handelt rational im eigenen Interesse könnte sie durchaus einen Vorteil darin sehen uns auszulöschen. Nach unserer Evolutionstheorie des "survival of the fitest" wär das alles andere als abwegig.

    Alles nur Spekulationen da wir es nicht wissen. Nur die Vorstellung des weisen friedlichen Alien der aufgrund seiner Erfahrung dem Menschen eine friedliches Utopia bringen will halte ich für ...sagen wir ...mit Vorsicht zu genießen.

    Gruß ich

  24. #24

    Standard

    Aggressivität die wir zweifellos alle besitzen, dürften wohl alle Lebewesen im Universum haben. Eine Supermacht aus dem All die in ihrer Entwicklung sagen wir mal eine Million Jahre der menschlichen Evolution voraus ist muss nicht zwangsweise wegen ihrer hohen Intiligenz friedvoll sein. Warum auch! Eine Alienrasse muss doch an ihrem Überleben und ihrer Verbreitung intersiert sein, wer bekommt die besten Nahrungsmittel wer die besten Rohstoffe, wer freiwillig zurück steckt verliert den Kampf in der Evolution. Wer glaubt das uns die Austerirdischen besuchen und uns als gleichwertigen Partner behandeln der sieht sich getäuscht. Das Überleben der eignen Art ist tief in jedem Lebewesen verankert und hat ja auch schließlich unser Überleben gesichert.
    Aber vielleicht gibt es ja draußen auch superfriedliche Aliens die nur darauf warten uns kennen zulernen.

  25. #25

    Standard

    Die Frage ist eben, FALLS es einen Besuch mal gäbe, wie wären die Besucher so drauf?
    Ich denke, dass sie, wenn sie uns besuchen und wir das überhaupt merken, sie uns zumindest so ähnlich sein müssen, DASS wir das bemerken. Sie wären dann also nicht superwinzig klein, würden sich nicht superschnell bewegen, ebenso wären sie nicht supergroß und würden sich nicht superlangsam bewegen. Sie müssten in etwa Ausmaße haben, dass wir sie als Lebewesen wahrnehmen können.
    Zudem müssten sie ähnlich wahrnehmen wie wir und eine prinzipiell ähnliche Technik haben. Eine 'intelligente Energiewolke', die vier Lichtjahre groß ist und durch die Galaxis 'schwebt' würden wir nicht als Lebewesen wahrnehmen.
    Gäbe es irgendwann mal "Besuch", dann wäre dieser uns irgendwie ähnlich. Also so wie wir das aus der SF kennen. Ob menschenähnlich oder Insektenmonster, ist dabei egal.

    Persönlich denke ich, dass eine technische Zivilisation notwendigerweise eher friedfertig sein muss, weil eine aggressive Zivilisation sich im Verlaufe der technischen Entwicklung selbst vernichten dürfte. Dafür spricht auch, dass bisher keine Aliens hier sind, es KÖNNTE daran liegen -sofern es sie denn gibt- dass sie so friedfertig sind, dass sie uns in Ruhe lassen.
    Anders wäre es, wenn eine superaggressive Art, die im Zuge ihrer Evolution durch aggressive Expansion die dominante Art auf ihrem Planeten wurde, die Raumfahrt entwickelt und völlig auf aggressive Expansion auch im All setzt, weil sie so "gepolt" ist. Nur - dann wären sie bereits hier.

  26. #26

    Standard

    Hallo,

    zu diesem Thema denke ich Folgendes:

    Sollte sich tatsächlich eine außerirdische Expedition auf den weiten und vor allen Dingen sehr zeitaufwändigen Weg gemacht haben, um die Galaxis zu erforschen, dann ist zu erwarten, dass eine Biosphäre wie die unsere als exklusives Forschungsobjekt angesehen wird. Versetzt man sich in die Lage der Besucher, die einige tausend oder zehntausend Jahre langweiliges Nichts hinter sich haben, dann kann man sich vielleicht die helle Freude vorstellen, die aufkommt, weil es endlich etwas Interessantes zu untersuchen gibt.

    Aus dieser Vorstellung heraus verbietet sich von vornherein der Gedanke, diejenige Spezies, die am weitesten entwickelt ist, auszurotten, weil sie aggressiv ist. Die interstellaren Distanzen schirmen uns auf lange Sicht wirksam vom Rest des Universums ab, so dass eine Konkurrenzsituation bei einem gegenwärtig stattfindenden Besuch überhaupt nicht gegeben ist. Insofern besteht keine Notwendigkeit, uns zu vernichten. Im Gegenteil: Man wird uns eine Weile aus sicherer Distanz zuschauen, möglichst viele Daten sammeln für die bordeigene Enzyklopädie und schließlich weiterziehen, um andere Biosphären zu untersuchen.

    Viele Grüße!

  27. #27

    Standard

    Was würde es bringen Jahre zu reisen, nur um Untersuchungen aus der Ferne durchzuführen? Den Planeten selbst können sie aus der Ferne untersuchen.

    Doch ich denke das Hauptaugenmerk liegt dann doch dem Menschen und der lässt sich nicht aus der Ferne untersuchen.

  28. #28

    Standard

    Zitat Zitat von Weyland-Yutani Beitrag anzeigen
    Der Kamerad meldet sich alle paar Wochen mit nem neuen Namen an, ist immer das gleiche Theater!
    Ich hab's schon befürchtet...

    LG Alex

  29. #29

    Standard

    Also ich finde, was Mahananda das von sich gab, hat durchaus Hand und Fuß.

  30. #30

    Standard

    Zitat Zitat von Wirich Beitrag anzeigen
    Hallo allerseits,

    Ich glaube, dass Außerirdische gar kein Interesse daran haben, uns Menschen am Leben zu lassen, weil wir so gewalttätig und aggressiv sind.

    Deshalb wäre es für die Außerirdischen gefährlich, die Menschheit bis zur Weltraumreife kommen zu lassen und wir dann unsere Aggressivität in den Weltraum tragen. Daher wäre es wohl klüger, uns bereits vorher auszuschalten.

    Jedoch wissen wir nichts über die galaktischen Politik- und Mächte-Konstellationen. So könnte man auch konstatieren lassen, dass Außerirdische uns gerade deswegen am Leben lassen, weil wir so aggressiv sind und sie unsere Aggressivität haben wollen. Vielleicht hält ja irgendeine außerirdische Macht ihre schützenden Hände über uns, damit wir mit unserem Machtstreben und unserer aggressiven Art irgendwann das Kanonenfutter für die Außerirdischen darstellen.
    Ich denke eher, wenn sie uns was wollten, hätten sie es längst erledigt!! Endlich haben wir heute keinen Nebel (nebel???) und ich kann die zwei beobachten. gegen 20 Uhr kommt meist das 3. inzu! ne, die halten sich von uns fern, eben weil hier unten nur die Gierlappen sind....

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