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Thema: UFO-Sichtungen in Frühzeit und Mittelalter

  1. #1

    Standard UFO-Sichtungen in Frühzeit und Mittelalter

    Es gibt eine ausreichende Menge Dokumente in Form von Bildern, die belegen können, das es das UFO-Phänomen ganz sicher schön länger gibt und es keine Erfindung seit Roswell ist.

    http://vermutungenundbeweise.blogspo...ttelalter.html

    Es gibt sogar Höhlenmalereien in Frankreich und an anderen Orten, die Raumfahrer in Ihren Raumanzügen zeigen oder eben auch recht primitive Eingeborene, die über das Siriussystem Bescheid wissen und sogar den Sirius B kennen, der allerdings erst recht spät entdeckt wurde, sie ihn aber vorher schon kannten. Hier werden wir wohl fragen müssen, wer diesen Menschen (den Dogon) das geflüstert hat. Astronomie kennen sie nicht und sind nach dem Allgemeinbegriff als "Wilde" einzustufen. Bei den Aborigines gibt es auch Malereien, die gleiche Dinge zu berichten wissen.

    Das ins Reich der Phantasie abzutun wäre nicht besonders klug meine ich, denn so viele verschiedene Völker zu sehr unterschiedlichen Zeiten über gleiches berichteten. Irgendwas muß da wohl dran sein denke ich...

  2. #2

    Standard

    Du sprichst auf die Dogon und Sirius B an. Tatsächlich ist es gar nicht so einfach, in der Mythologie der Dogon auf die Existenz von Sirius B zu kommen...Einige der vielfältigen Dogon-Mythen wurden gezielt von Forschern selektiert, worauf der Eindruck entstand die Dogon müssten von Sirius B gewusst haben.

    Tatsächlich gibt es aber mehrere Fehler. Die Dogon geben für den vermeintlichen eine falsche Umlaufzeit und eine falsche Größe an, sie geben an, dass Sirius einst an Stelle unserer Sonne stand und sie geben eine andere Position des Siriussystems am Himmel an. Zudem war Sirius B zu dem Zeitpunkt, als Marcel Griaule die Dogon erforschte noch gar nicht bekannt. Auch seine Befragungsmethoden sind im nachhinein fragwürdig. Die betreffenden Dogon wurden durch Suggestivfragen und Belohnungen quasi zu Antworten verführt, die der Forscher hören wollte! Ihre Angaben an sich lassen erstmal nicht an Sterne oder ähnliches denken, sie sprechen von Nachgeburt und toter Fötus anstatt von Sternen. Erst westliche Forscher konnten darin nach langem rätselraten Sterne entdecken. Wie man darauf kam wird heut gern mit angeblichen Höhlenzeichnungen der Dogon erklärt, welche mitllerweile nicht mehr auffindbar sind und von vielen Forschern stark angezweifelt werden. Und erst UFOlogen machten daraus das Sirius-System, ohne dabei auf Astronomie und Sinn Rücksicht zu nehmen.

    Es ist somit fraglich ob die Dogon tatsächlich von Sirius B wussten, oder ob einfach nur eine alte Göttersage falsch interpretiert wurde. Leider findet die Sirius-Hypothese schon allein durch ihre Mysteriösität immer wieder gern Anhänger die sie verbreiten ohne die Fakten dazu zu hinterfragen.

  3. #3

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    Alleine die Tatsache, das man Sirius B nicht einfach sehen kann, sondern nur mit speziellen Aufnahmen spricht wohl erstmal für sich. Im weiteren haben die Dogon wohl schon etwas länger darüber berichtet.

    Youtube bietet übrigens ausreichend Filmmaterial darüber an.

  4. #4

    Standard

    Alleine die Tatsache, das man Sirius B nicht einfach sehen kann, sondern nur mit speziellen Aufnahmen spricht wohl erstmal für sich.
    Du hast meine Aussage anscheinend nicht verstanden.

    Es ist zweifelhaft ob es sich bei den Dogon erwähnten Mythen überhaupt um das Sirius-System handelt! Dagegen sprechen die fragwürdigen Befragungsmethoden von Marcel Griaule, der als einer der wenigen die Dogon überhaupt erforscht hat und als Begründer der Zweisternen-Theorie gilt...
    Zudem war Sirius B zu dieser Zeit selbst noch nicht bekannt und die von Marcel Griaule und seinen Nachfolgern dargestellten Daten zum Dogon-Mythos widersprechen den Tatsachen über Sirius B in Beziehung auf Umlaufzeit, Größe, Gewicht und Position des tatsächlichen Systems. Detaillierte Nachforschungen von Markus Pössel und Klaus Richter zum Sirius-Rätsel der Dogon haben ergeben, dass es ein solches Sirius-Rätsel bei den Dogon nicht gibt. Es fehlen jegliche nachweisbare Belege für angebliche Höhlenzeichnungen...

    Also keinerlei wirklich greifbare Beweislage!

    Dafür sprechen nur unzählige Videos und Bücher irgendwelcher Pseudowissenschaftler, die sich auf die veralteten und nicht nachprüfbaren Angaben von Marcel Griaule sowie auf andere Quellen, die sich widerum auch auf Marcel Griaule beziehen, berufen.

    Wir stellen fest - wieder keinerlei greifbare Beweislage! Alles sehr undurchsichtig - wobei es natürlich nicht auszuschließen ist.

    Hier ein interessanter Artikel dazu:

    http://www.gwup.org/themen/texte/pra...usraetsel.html

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