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Thema: Welche SETI-Methoden gibt es?

  1. #1

    Standard Welche SETI-Methoden gibt es?

    Hallo,

    ich finde die Suche nach außerirdischer Intelligenz ganz spannend. Ich kenne jedoch nur die Suche mit Radioteleskopen nach auffälligen Signalen wie bei dem Seti@Home-Projekt. Das allein scheint mir ein bisschen wenig erfolgsversprechend.

    Darum interessiert mich, mit welchen Methoden man die Suche nach Außerirdischen außerdem betreibt. Welche anderen SETI-Methoden gibt es überhaupt noch?

    Danke + Gruß

  2. #2

    Standard

    Also grundsätzlich ist es schwer zu beurteilen, ob eine der aktuellen SETI-Methoden erfolgreich sein wird oder nicht. Solange wir nicht mit Lichtgeschwindigkeit oder schneller durchs All reisen können, wird sich unsere Suche nach außerirdischer Intelligenz wohl mit Hoffnung und Geduld auszeichnen.

    Mit Radioteleskopen wird meines Wissen schon seit den 50er Jahren nach außerirdischen Signalen geforscht. Mit dem seti@home-Projekt begann 1999 das verteilte Berechnen der Signal-Daten über das Internet. Neben seti@home sind also noch einige andere gleichartige Radioteleskop-Projekte am Laufen. Einige empfangen nicht nur, sondern senden auch Signale ins All zurück.

    Daneben gibt es optische SETI-Verfahren, die nach Lichtsignalen unterschiedlichster Wellenlängen Ausschau halten. Und es sollen auch schon Laserstrahlen von der Erde aus ins All geschickt worden sein (ich glaub die Russen waren das) und man erwartete sich eine Antwort.

    Mehr als die genannten radio-akustischen und optischen SETI-Methoden sind mir nicht bekannt. Aber eine passive Art SETI gab es noch. Die Raumsonden der Voyager-Missionen wurden mit Abbildungen von Mensch und Sonnensystem bestückt, falls sie in die Hände von Außerirdischen fallen sollten und diese uns dann finden.

  3. #3

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    Mit dem SKA auf Alien-Jagd

    In zehn Jahren geht das Superteleskop "Square Kilometre Array" (SKA) in Betrieb und könnte auch nach intelligenten Radiosignalen fahnden

    http://www.heise.de/tp/r4/artikel/33/33563/1.html

  4. #4

    Standard

    „Dass unsere Milchstraße geradezu ein Tummelplatz für Planetensysteme ist, wissen wir inzwischen. Aber nun wüssten wir auch noch ganz gerne, ob sie ebenso ein Tummelplatz für Leben - besser noch: intelligentes Leben - ist. Der Haken bei der Suche nach Letzterem ist allerdings, dass wir gar nicht wirklich wissen können, wonach wir suchen müssten. Genauer gesagt: Wir wissen zwar beispielsweise, dass intelligente Aliens auch Spuren in Form von Kommunikationssignalen hinterlassen müssen - aber dennoch wissen wir nicht, auf welchem "Kanal" sie "senden". Der Planetenforscher Geoffrey Macy hält es dennoch für eine lohnende Aufgabe, nach außerirdischen Intelligenzen zu spähen, und Florian Freistetter erklärt uns, warum er das für eine gute Idee hält:“


    Die Suche nach dem galaktischen Internet

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