Homöopathie – Nichts drin, nichts dran!

Über esoterische, parapsychologische und spirituelle Themen.
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Iapetuswirt
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Beitrag von Iapetuswirt »

http://blog.gwup.net/2010/03/05/homoopathie-bei-kindern-und-tieren/
"...Placebo-Effekte wies man in Doppelblindversuchen auch bei Haustieren nach. Diese können die Körpersprache vertrauter Bezugspersonen lesen. Erleben sie deren Vertrauensverhältnis zu dem ihnen unbekannten Therapeuten, so reagieren sie konditioniert im Sinn einer Placebowirkung. Wird das Placebo-Präparat auch noch mit liebevoller Hinwendung verabreicht, hat die Heilung gute Chancen. Zusätzlich führt die Erwartungshaltung des behandelnden Arztes bei diesem selbst zu selektiver Wahrnehmung: Er neigt dazu, Heilerfolge zu diagnostizieren, die er unbewusst zu finden erwartet."...

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Alexis
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Beitrag von Alexis »

"Heiße Luft für Hebammen

Das Training im esoterischen Denken beginnt schon vor der Geburt

Hebammen fungieren als Multiplikatorinnen von esoterischen Behandlungskonzepten, was sie zum Angriffsziel besonders aggressiver Marketingkampagnen der esoterischen Pharmaindustrie prädestiniert. So bietet zum Beispiel die Schweizer Firma Weleda, Hersteller von anthroposophischen Arzneimitteln, Seminare und Lehrgänge für Hebammen an, die rege in Anspruch genommen und auch von Berufsverbänden empfohlen werden. Solch eine Einflussnahme birgt ein weitaus höheres Gerahrenpotenzial für die Gesundheit von Ratsuchenden und ihren Kindern, als es Pharmavertreterbesuche in Arztpraxen tun. Denn indem Hebammenverbände die esoterischen Mittel „anerkennen“, reißen sie jegliche kritische Distanz ihnen gegenüber ein und vermitteln dies ihren Mitgliedern. Claudia Graneis hat an einem Weleda-Workshop für Hebammen teilgenommen.

Als Studentin der Pharmazie in einer deutschen Großstadt werde ich seit Beginn meines Studiums regelmäßig mit Lehrplaninhalten aus den Bereichen Homöopathie, Anthroposophie und Spagyrik konfrontiert, was mich von Anfang an gleichermaßen geärgert und erstaunt hat. Eine intensive Recherche schaffte Abhilfe, was die Verwunderung anging – und Klarheit hinsichtlich der Zustände im deutschen Gesundheitssystem. Einige Ergebnisse meiner Recherche habe ich hier zusammengetragen.
......."

weiter bei:

http://scienceblogs.de/bloodnacid/2013/03/15/gastbeitrag-heise-luft-fur-hebammen-das-training-im-esoterischen-denken-beginnt-schon-vor-der-geburt/

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Alexis
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Beitrag von Alexis »

"Der große Bluff: “Alternativmedizin”


Der Große Bluff: Irrwege und Lügen der Alternativmedizin”,

das wir hiervorgestellt haben, sorgt für Aufsehen.

Vor wenigen Tagen hat der Humanistische Pressedienst darüber berichtet:

Die Sehnsucht der Menschen nach Gesundheit, einem langen Leben sowie nach sanfter und nebenwirkungsfreier Heilung von Krankheiten (bis hin zu Wunderheilungen) wird von einer Vielfalt „alternativer“ – sich in ihren Aussagen und Methoden oft widersprechender – Anbieter bedient.

Um deren Versprechungen und den darin sich spiegelnden Unsinn zu durchschauen, ist zumindest Grundwissen in Physik, Chemie, Biologie, Medizin etc. notwendig, sind zudem auch Grundkenntnisse zu wissenschaftlicher Methodik und Erkenntnisgewinnung von Bedeutung.

Das Buch hilft, dieses Wissen und diese Kenntnisse zu vermitteln. Es gliedert sich in drei große Teile, die Grundlagen aufzeigen, populäre alternativmedizinische Diagnose- und Therapieverfahren beschreiben und im Gastbeitrag eines kritischen Apothekers (Dr. Edmund Berndt) auch Fragen des Patientenschutzes und der Medizinethik anschneiden.

Zur Welt esoterischer Medizin wird ein guter Überblick geboten, das Wesen und die Bedeutung der bei vielen „Heilverfahren“ wirkenden Placebo- und Noceboeffekte werden grundlegend erläutert, auch das oftmals verwendete Argument „wer heilt, hat recht“, wird kritisch beleuchtet.

Eine Vielzahl alternativmedizinischer Verfahren wird anhand ihrer Behauptungen und dem dazu vorliegenden wissenschaftlichen Erkenntnisstand dargestellt, wobei die in der Praxis bedeutendsten – wie z. B. die Homöopathie – ausführlicher behandelt werden.”

Nun hat es der Autor Dr. Theodor Much auch in die österreichische Nachrichtensendung Zeit im Bild geschafft.............."

http://www.youtube.com/watch?v=qV3ilJTVFvg

Quelle:

http://blog.gwup.net/2013/03/29/alternativmedizin-der-grose-bluff/?utm_source=feedburner&utm_medium=feed&utm_campaign=Feed%3A+gwup-die-skeptiker+%28gwup+%7C+die+skeptiker%29

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Alexis
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Beitrag von Alexis »

"Die Woche der Homöopathie: Ein Irrtum feiert Jubiläum

Wie schon berichtet, beginnt mit dem Geburtstag Samuel Hahnemanns am kommenden Mittwoch die “Internationale Woche der Homöopathie”.

Zu diesem Anlass hat Psiram heute den Gastbeitrag

"Homöopathie ist Irrtum

veröffentlicht.

Autor ist der niedergelassene Arzt Dr. med. Wolfgang Vahle, der ausführlich darlegt, warum Homöopathie eine Irrlehre ist.

Ein Auszug:

Und was ist nun mit dem Prinzip der Wirkungsverstärkung durch Verdünnen?

Mit Verlaub: das ist Quatsch!.........."

weiter bei:

http://blog.gwup.net/2013/04/07/die-woche-der-homoopathie-ein-irrtum-feiert-jubilaum/?utm_source=feedburner&utm_medium=feed&utm_campaign=Feed%3A+gwup-die-skeptiker+%28gwup+%7C+die+skeptiker%29

Auch wenn’s schon mal da war, „steter Tropfen höhlt den Stein“, bis es auch der Letzte mitbekommen hat, Homöopathie ist eine Irrlehre.

Geltende Naturgesetze werden nicht eines Tages aufgehoben werden, nur damit die Homöopathie keine Irrlehre mehr ist.

Die Homöopathie war immer eine Irrlehre, Sie ist eine Irrlehre und Sie wird immer eine Irrlehre bleiben.

Jegliche Versuche von irgendwelchen Gläubigen mit sinnlosem Gebrabbel ihren bloßen Behauptungen Beweischarakter aufdrücken zu wollen, sind von vornherein zum Scheitern verurteilt.

Tisch
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Beitrag von Tisch »

Aus. http://www.gwup.org/infos/themen-nach-gebiet/77-cam/333-homeopathie-erfolge-nur-placeboeffekt

"Solange keine wissenschaftlich begründete Therapie bekannt ist, mögen Methoden mit günstigem unspezifischen Effekt bei geringem Risiko, wie etwa die Homöopathie, als Lückenbüßer für mangelndes Wissen akzeptabel sein. Denn Hahnemanns Bestreben, "sanft, schnell, gewiß und dauerhaft zu heilen" (Organon, Einleitung, Ausgabe 6B, 1978), wird jeder Wissenschaftsmediziner zustimmen. Verzichten sollte man auf Methoden, die weder nützlich noch gefährlich, aber finanziell aufwendig sind, und auf Methoden mit ungünstiger Nutzen/Risiko-Relation. Ist der Nutzen unbelegt oder gar widerlegt, sind auch geringe Risiken nicht zu tolerieren."

LG Tisch

Kinifix
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Beitrag von Kinifix »

Hallo @Tisch

...gutes Zitat. Sagt eigentlich alles.

Gruß Kinifix

Tisch
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Beitrag von Tisch »

Hallo Kinifix, ja sehe ich auch so.
Viel mehr gibt es dazu nicht zu sagen.
Versteht halt nur nicht jeder, oder kann es nicht ertragen.

LG Tisch

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LEAM
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Beitrag von LEAM »

Hi,

Tisch hat geschrieben:Versteht halt nur nicht jeder, oder kann es nicht ertragen.

Wie auch den übernächsten Absatz aus deinem Link: http://www.gwup.org/infos/themen-nach-gebiet/77-cam/333-homeopathie-erfolge-nur-placeboeffekt

Es ist zu fürchten, daß die Zahl an Wissenschafts-Analphabeten erschreckend zugenommen hat. Die mangelnde Bildung betrifft weniger das Tatsachenwissen, sondern etwas ganz Fundamentales: nämlich die Art und Weise, wie wissenschaftliche Erkenntnis zustande kommt. Ein verbreitetes Vorurteil lautet: "Ein Wissenschaftler glaubt dies, der andere jenes. Verschiedene Theorien, die einander widersprechen, stehen also gleichwertig nebeneinander, die Wahrheit ist relativ!" Nein, man kann zwar prinzipiell nicht beweisen, dass eine Theorie wahr ist, aber man kann falsche Theorien objektiv als falsch erkennen und ausmerzen. Wenn eine Heilmethode im Doppelblindexperiment keine signifikant besseren Resultate hervorbringt als eine adäquate Placebo-Behandlung, dann ist die Wirksamkeit dieser Methode damit objektiv widerlegt. Außerhalb dieser Logik gibt es keinen anderen Weg zu objektiver Erkenntnis. Antirationales Denken hat noch nie in der Geschichte der Menschheit bleibende Fortschritte gebracht.


LEAM

Tisch
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Beitrag von Tisch »

Hallo Leam , was nun die Selbstheilungskräfte wirkungsvoller aktiviert, ist wissenschaftlich gesehen sicher interessant, praktisch gesehen nebensächlich.
Hauptsache die Selbstheilungskräfte können effektiv angeregt werden.
Das ist bei jedem individuell und hat selbstverständlich auch mit Vertrauen und daran glauben zu tun. Das die Selbsheilungskräfte durch Homöopathie angeregt werden können ist Fakt. Daher gibt es keinen Grund diese Methode zu verteufeln. Die Heilkunst liegt auch darin, die Grenzen einer bestimmten Methode zu erkennen .
Ansonsten kann ich mit dem von mir geposteten link gut leben.

LG Tisch

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Alexis
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Beitrag von Alexis »

Schamanischer Heiltänze sind, genau wie die Homöopathie, ein hervorragendes Mittel, um die Selbstheilungskräfte zu aktivieren.

Da jeder seine Selbstheilungskräfte selbst aktivieren kann, sind weder Homöopathie noch schamanische Heiltänze erforderlich, aber das wird dann schon wieder zu kompliziert und läuft den Marketingstrategien der Homöopathen zuwider.

Es wäre ja nicht auszudenken, wenn alle Menschen erkennen würden, dass Homöopathie absolut nicht notwendig ist und von schlauen Menschen nur zur Geldvermehrung in der eigenen Tasche verwendet wird.

Da laufen Welche, um Ihre Selbstheilungskräfte zu aktivieren, zum Homöopathen.
Das zergeht förmlich auf der Zunge.

Aber sei’s drum, Diejenigen die immer noch für Zauberei bezahlen machen das schon zu recht.
Das passt schon.
Es trifft ja nicht die Falschen und Denen ist es wirklich egal.

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Iapetuswirt
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Beitrag von Iapetuswirt »

Tisch hat geschrieben:... Das die Selbsheilungskräfte durch Homöopathie angeregt werden können ist Fakt. ...

Nein. Das ist ein Werbespruch ohne jeden realen Hintergrund.


"Selbstheilungskräfte" können gar nicht so "angeregt" werden, wie es von der Räucherstäbchenfraktion immer wieder vorgebetet wird. Manchmal wird man quasi von alleine gesund, manchmal nicht. Natürlich gibt es salutogenetische Faktoren, das ist unbestritten. Aber es gibt keine Pillen oder Globuli, mit denen man diese beeinflussen kann.

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Alexis
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Beitrag von Alexis »

"Skepkon: Globuli und Pharmazie – eine Liebesgeschichte?

Eine junge Mutter, deren zwei Jahre alte Tochter an wiederkehrender Mittelohrentzündung leidet, wird in der Apotheke vorstellig.

Der Arzt habe schon wieder Antibiotika verordnet, das wolle sie aber nicht – welche Alternativen es denn gebe?

“Keine”, müsste ein Apotheker jetzt redlicherweise antworten, und seine Kundin mit ihrem Kind zum Arzt schicken.

Denn vor allem wegen der Möglichkeit schwerer, auch lebensbedrohlicher Komplikationen ist die Gabe eines geeigneten Antibiotikums dringend zu empfehlen.

Als Claudia Graneis mit der oben skizzierten Legende in sieben verschiedenen Apotheken die Probe aufs Exempel machte, erlebte sie jedoch das nicht für möglich Gehaltene:............"

weiter bei:

http://blog.gwup.net/2013/05/19/gwup-konferenz-globuli-und-pharmazie-eine-liebesgeschichte/?utm_source=feedburner&utm_medium=feed&utm_campaign=Feed%3A+gwup-die-skeptiker+%28gwup+%7C+die+skeptiker%29

Tisch
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Beitrag von Tisch »

Angenommen die Kleine würde wirklich immer wieder unter Mittelohrentzündungen leiden. Dann wäre es wichtig die Ursache für das Problem zu finden.
Antibiotika bekämpft nur die akuten Symptome, auf Dauer sicher keine gute Lösung.
Der Apotheker muß selbstverständlich auf den Arzt verweisen und darf keine eigene Diagnose stellen.
Der erst behandelnde Arzt, hatte ja scheinbar mit seiner Vorgehensweise mehrfach versagt.
Daher wäre solch eine Reaktion der Mutter auch verständlich.
Auf eigene Verantwortung könnte sie dem Kind im Prinzip ja auch geben was sie will.
Das Problem ist auch in "schon wieder Antibiotika" zu suchen.
Es war ja scheinbar schon wieder nicht die richtige Behandlungsmethode, oder das falsche Medikament.

Wer hat denn da jetzt versagt?.
Eine Mittelohrentzündung ist ja eine bakterielle Erkrankung daher kann das richtige Antibiotika zunächst mal helfen.
Da aber bei solch einer Behandlung auch einige andere gute Bakterien zerstört werden, ist auch eine Sanierung zB des Darms angesagt.
Darauf wird gerne verzichtet, was dann zu folge Problemen führen kann.

Ich persönlich finde die Darstellung der Sachlage in dem Artikel unzureichend und zu einseitig.
Daher überzeugt er mich nicht .

LG Tisch

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Alexis
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Beitrag von Alexis »

"“Die Homöopathie-Lüge” oder Wie wirksam ist ein Buch?

Klar, wenn jemand ein kritisches Buch zur Homöopathie schreibt, kann er nur “von der Pharmaindustrie gesponsert” sein oder aber vollkommen “inkompetent”.

Und außerdem betreibt er “ein gefährliches Spiel mit Vorurteilen”.

Das sind nur drei von zahlreichen Attributen, mit denen Dr. Christian Weymayr, Mitautor von “Die Homöopathie-Lüge”, in den vergangenen Monaten bedacht worden ist.

Bei der Skepkon 2013 in Köln fragte der promovierte Biologe einmal nicht nach der Wirksamkeit der Hahnemann-Erfindung, sondern vielmehr:

Wie wirksam ist ein Buch?”

Interessant die “Kontra”-Typologie, die Weymayr aus amazon-Kommentaren, E-Mails und diversen Blog-Debatten extrahierte.

Offenkundig sind Homöopathie-Anhänger keinesfalls gewillt, ihren Glauben an die Kraft der Zuckerkügelchen zu hinterfragen – oder hinterfragen zu lassen.

Stattdessen …

•… schotten sie sich geistig ab (“Meine Zeit ist mir für solch einen Schund zu schade”).
•… sind sie offen für Irrationales (“Zum Glück gibt es noch Dinge zwischen Himmel und Erde …”).
•… pochen sie auf Erfahrung (“Warum wirkt z.B. Arsenicum album bei meinem Hund, wenn er sich den Magen verdorben hat?”).
Eigentlich seltsam, wo doch gerade Huschi-Fuschi-Fans stets und bei jeder Gelegenheit mehr “Offenheit” von den Skeptiker einfordern.

Allerdings erhielt Weymayr auch viel Zustimmung, etwa von Medizinern, die zum Beispiel schrieben:................"

weiter bei:

http://blog.gwup.net/2013/05/18/die-homoopathie-luge-oder-wie-wirksam-ist-ein-buch/?utm_source=feedburner&utm_medium=feed&utm_campaign=Feed%3A+gwup-die-skeptiker+%28gwup+%7C+die+skeptiker%29

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LEAM
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Die 7 Legenden der Homöopathie

Beitrag von LEAM »

Hi,

Auch wenn der Beitrag schon 1 Jahr alt ist: aus dem RatioBlog http://www.ratioblog.de/entry/sieben-legenden-der-homoeopathie
„Homöopathie ist Naturheilkunde”
„Homöopathie funktioniert, weil Wasser ein Gedächtnis hat”
„Homöopathie funktioniert wegen der Quantentheorie”
„Homöopathie kann in randomisierten Studien nicht getestet werden”
„Die Wirksamkeit der Homöopathie ist wissenschaftlich erwiesen”
„Die Wirksamkeit der homöopathischen Zubereitungen wird in einer Prüfung getestet”
„Homöopathie ist eine ganzheitliche Methode, und die Schulmedizin kuriert nur die Symptome”

LEAM

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Nobby Nobbs
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Beitrag von Nobby Nobbs »

Hallo LEAM!

Das geht jetzt aber gar nicht!
Konzentrierte Homöopathie? Das widerspricht doch dem Grundprizip derselben.

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LEAM
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Beitrag von LEAM »

Hi,

Nobby Nobbs hat geschrieben:Das geht jetzt aber gar nicht!

Wie du siehst, es geht doch. :D

Nobby Nobbs hat geschrieben:Konzentrierte Homöopathie? Das widerspricht doch dem Grundprizip derselben.

Nun ja, die verschiedenen Potenzierungen sind ja durchaus verschieden konzentriert. Das Grundprinzip ist aus meiner Sicht die Ähnlichkeit. Aus Wikipedia:
Ihre namengebende und wichtigste Grundannahme ist das von Hahnemann formulierte Ähnlichkeitsprinzip: „Ähnliches soll durch Ähnliches geheilt werden“ (similia similibus curentur, Hahnemann).

LEAM

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Iapetuswirt
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Beitrag von Iapetuswirt »

Jau. Und weil da nichts mehr drin ist, wird nichts durch nichts geheilt.
:)

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Alexis
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Beitrag von Alexis »

Wirtschaftliches, gewinnbringendes Denken ist auch eine Möglichkeit Geld zu bekommen. Allein die Erkenntnis, dass es viele dumme Menschen gibt, die auch Geld haben reicht, wie am Beispiel der Homöopathie zu sehen ist, allein schon völlig aus.
Klar sind auch Welche dabei, die nur zu faul zum Denken sind, aber das sind eher die Wenigeren.

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LEAM
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Beitrag von LEAM »

Hi,

Iapetuswirt hat geschrieben:Jau. Und weil da nichts mehr drin ist, wird nichts durch nichts geheilt.
:)


Nix da, so einfach mach ich es dir nicht, denn siehe http://m.gasperl.at/mensch/spiritualitaet/wasser/51108598180119208.html

Damit bestätigt sich auf erstaunliche Weise, was spirituelle Lehrer seit jeher sagen -- denn wenn eine Lösung umso stärker wirkt, je weniger der Grundsubstanz sie enthält, dann heißt das auch, dass die Idee (der Geist) es ist, der die Materie formt -- nicht umgekehrt.


Und nun die 1000 Lewonzen Frage: Wenn ich also kein homöopathisches Mittel einnehme (Potenzierung D1Quantillion und mehr), sterbe ich dann an einer Überdosierung? :D

LEAM

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Alexis
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Beitrag von Alexis »

"Nieder mit den Apotheken

Das ist eine Polemik und natürlich kein Pauschalurteil..............."


http://www.diewahrheit.at/video/nieder-mit-den-apotheken

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Iapetuswirt
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Beitrag von Iapetuswirt »

Das gefällt mir sehr:

Mittelchen, für die sie zumindest nach gängigem Wildwestklischee geteert und gefedert worden wären


:D

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Alexis
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Beitrag von Alexis »

"In Sachen Homöopathie

Die Homöopathie ist ein eigenartiges Phänomen. Bei Lichte betrachtet ist sie wissenschaftlich indiskutabel. Sie verstößt gegen eine Vielzahl grundlegender naturwissenschaftlicher Erkenntnisse und hat keine belastbare klinische Evidenz für sich, zumindest nicht, was die spezifische Wirksamkeit der hochpotenzierten homöopathischen Arzneimittel angeht. Trotzdem erfreut sie sich großer Beliebtheit in weiten Kreisen der Bevölkerung. Sie gilt als „sanfte Medizin“ und hat es sogar geschafft, den Eindruck zu erwecken, als hätten ihre Medikamente nichts mit der Pharmaindustrie zu tun, was ihr wiederum, weil die Pharmaindustrie in der Tat oft genug mit unsauberen Methoden arbeitet, positiv zugerechnet wird. Seltsam, das Ganze......

........ wie Norbert Aust mit einer wohl seinem beruflichen Hintergrund geschuldeten Akribie auf Feinheiten der Datengewinnung, Messunschärfen und Probleme der statistischen Auswertung eingeht. Das kommt in der gängigen Homöopathiekritik oft etwas kurz. Erfreulich auch, dass er keinen missionarischen Ton pflegt, der andere Ansichten schon stilistisch ins Unrecht zu setzen versucht, sondern seine Argumente sehr sachlich, manchmal fast etwas spröde vorträgt, erkennbar motiviert durch den Willen, der Sache auf den Grund zu gehen. Das lädt zum Mit- und Nachdenken ein. Auf seiner Homepage führt Norbert Aust die Diskussion weiter, auch diese Seite lohnt einen Besuch. Das Buch ist im Eigenverlag erschienen, über amazon marketplace bestellbar und kostet 17,60 Euro......."

http://scienceblogs.de/gesundheits-check/2013/06/16/in-sachen-homoopathie/

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Alexis
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Beitrag von Alexis »

Uraltes Wissen, diesmal zur Homöopathie



“Homöopathie (griech.), ein von Samuel Hahnemann (s. d.) erfundenes Heilsystem, dessen Name nur zu verstehen ist, sobald man das Hauptprinzip der H. begriffen hat. Dieses Prinzip geht von dem Dogma aus, daß jedes Heilmittel im gesunden Körper eine Krankheit hervorrufe, wie solche auch selbständig entstehen kann, und daß es darauf ankomme, eine jede Krankheit durch das ihr ähnliche (homoios) Mittel (similia similibus) zu bekämpfen. Es würde zu weit führen, das mystische, überall den Erfahrungen der Chemie, Physik und Pathologie widersprechende System, das, anstatt auf Beobachtungen, auf gänzlich unbewiesenen Glaubenssätzen aufgebaut ist, hier auszuführen, zumal eine treue Wiedergabe bei den vielfachen Änderungen, welche die H. täglich erfährt, ganz unmöglich wäre. Das philosophische Beiwerk ist auch nicht von so großer praktischer Bedeutung wie die Heilmethode selbst. Hier steht obenan wiederum ein Satz, der so aller täglichen Erfahrung widerstreitet, daß wohl nur das unbegreiflich Paradoxe viele gläubige Menschen fesseln mag; er lautet:.......


weiter bei:

http://blog.psiram.com/2013/06/uraltes-wissen-diesmal-zur-homoopathie/

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Beitrag von Alexis »

Diagnose: volle Hose

In Österreich funktioniert eine Diskussion über das Thema “Homöopathie – Alternative oder Aberglaube?” so, dass man vier Personen ins TV-Studio einlädt und sie über Homöopathie reden lässt. Zwei der vier Personen sind dabei Homöopathie-Kritiker, die anderen zwei ebenfalls. So jedenfalls lief letzte Woche die “Diskussion” in der TV-Sendung “Es werde Licht” auf Okto: Jörg Wipplinger (Die Wahrheit), Theodor Much (“Der große Bluff”), der Urologe Pavel Konecny und meine Wenigkeit plauderten mit dem Moderator Jorit Posset über Sinn und Unsinn von Globuli. Der GWUP-Blog hat bereits darüber berichtet..........



http://scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2013/07/18/diagnose-volle-hose/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=diagnose-volle-hose



http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=DpUrMEaTAyc

(56,47min)

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Alexis
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Beitrag von Alexis »

"Wer heilt, hat recht? (1)"

...Rechthaberei ist der Ausgangspunkt solcher Sprüche im Marketingprogramm der „alternativen“ Medizin, nicht Sorge um Patienten. Ein wenig Bescheidenheit und Selbstkritik wären angemessener.


http://blog.gwup.net/2010/08/31/wer-heilt-hat-recht/

"Wer heilt, hat recht? (2)"

“Wer heilt, hat recht” : Aus dieser verqueren Logik folgt die deutsche Praxis des „Binnenkonsenses“, dank der sich die Vertreter der Komplementärmedizin ihr Gütesiegel selbst verleihen dürfen – ganz ohne unabhängige Kontrolle. Diese Tolerierung der „alternativen“ Medizin stellt wissenschaftliche Methoden und darüber hinaus jede rationale Prüfung auf den Kopf. Mit verheerenden Folgen: Wer sich das bestmögliche alternativmedizinische Etikett besorgt, kann aus dem Vollen schöpfen – Leidtragende sind die Patienten........


http://blog.gwup.net/2010/09/09/wer-heilt-hat-recht-2/



"Wer heilt, hat Recht? Falsch!"

...Wer also die Phrase “Wer heilt, hat Recht” nur verwendet, um damit grundsätzlich einen Beweis für die Wirksamkeit verschiedenster alternativer Heilverfahren zu suggerieren – der irrt.


http://blog.gwup.net/2010/02/25/wer-heilt-hat-recht-falsch/

....Wer heilt, hat Recht ist eine hohle Phrase, ein nichtssagendes Mantra. Wer es ausspricht, verkündet mit stolzgeschwellter Brust, kein Interesse an kritischer Wahrheitssuche zu haben.”



http://blog.gwup.net/2013/08/02/wer-heilt-hat-nicht-recht/?utm_source=feedburner&utm_medium=feed&utm_campaign=Feed%3A+gwup-die-skeptiker+%28gwup+%7C+die+skeptiker%29

Tisch
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Beitrag von Tisch »

Wer heilt hat insofern Recht, dass er ganz individuell geholfen hat.
Ein grundsätzlicher Beweis für die Wirksamkeit einer Methode ist das sicher nicht. Aber genau so wenig hat der immer Recht, der sogenannte wissenschaftliche Methoden anwendet .
Denn ob er damit immer erfolgreich ist, steht auf einem anderen Blatt.

Die Zusammenhänge sind zu komplex und zu individuell, um eine Methode der Heilung grundsätzlich zu verteufeln.
Daher ist es gut so wie es ist. Jeder kann die Methode wählen, der er am meisten vertraut.
Daher ist das einseitige Geschwurbel der Skeptiker nicht sondeich sinnvoll.

LG Tisch

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Alexis
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Beitrag von Alexis »

...Das offensichtlichste Problem mit dem Wer heilt, hat Recht-Argument ist, dass es im Grunde gar keines ist. […] Wer heilt, hat Recht ist im Wesentlichen der Trugschluss, aufgrund von einzelnen Korrelationen zu wissen, wer oder was heilt, und bedeutet somit ein grundsätzliches Nicht-Verstehen der wissenschaftlichen Methode.”........


http://blog.gwup.net/2013/08/02/wer-heilt-hat-nicht-recht/?utm_source=feedburner&utm_medium=feed&utm_campaign=Feed%3A+gwup-die-skeptiker+%28gwup+%7C+die+skeptiker%29

Tjaja, dieses grundsätzliche Nicht - Verstehen..............

Tisch
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Beitrag von Tisch »

Eben drum Alexis wenn du verstanden hättest was ich geschrieben habe, hättest du dir deinen Beitrag sparen können.

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Alexis
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Beitrag von Alexis »

<°(((((((><

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