Freie Energie nach Nikola Tesla

Bemerkenswertes und Kurioses abseits der Schulwissenschaften.
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Beitrag von Contact »

Motte hat geschrieben:Warum riskiert man unseren Planeten durch Abgase soweit zu zerstören wenn andere Technologien seit über 50 Jahren längst ausgereift sind...?


Das sagt doch schon der Begriff: FREIE ENERGIE - damit gibt es dann nichts mehr zu verdienen.
Welche Technologien meinst Du insbesondere?

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Beitrag von Contact »

Iapetuswirt hat geschrieben:Solange etwas nicht bewiesen ist, kann die Existenz nicht sicher behauptet werden. Irgendwas vermuten oder fantasieren kann man immer.
Ich schließe Freie Energie keineswegs aus. Nur - daran GLAUBEN kann ich erst wenn Beweise vorgelegt werden.


Da kann Dir die Uni Mainz weiterhelfen:

http://de.youtube.com/watch?v=OZVR-Cc5iVM

Die Teslaspule ist ja nun ein relativ alter Hut, über den auch schon mehrfach in Dokumentationen berichtet wurde.
Demnach dürfte der beweis doch erbracht sein, oder sehe ich das falsch?

Motte
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Beitrag von Motte »

Contact hat geschrieben:Die Teslaspule ist ja nun ein relativ alter Hut, über den auch schon mehrfach in Dokumentationen berichtet wurde.


und was bitte schön hat die Teslaspule mit Freier Energie zu tun, außer dass sie von Tesla entwickelt wurde? Gar nichts! Die Teslaspule nutzt weder Freie Energie sondern sollte nur zur Drahtlosen Übertragung von bereits vorhandener elektrischer Energie dienen - mit zwar mäßigem, aber immerhin mit Erfolg!

Das hat mit einem Beweis für "Freie Energie" nichts zu tun!

Parasit
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Freie Energie

Beitrag von Parasit »

Von der Seite borderlands.de ein kleiner Auszug über Freie Energie.

Zuallererst: Der Begriff ist in der Physik bereits vergeben. Er steht für die Nutzarbeitsfähigkeit eines thermodynamischen Systems, d.h. für den Teil der Energie, die laut dem Zweiten Hauptsatz der Thermodynamik in Arbeit umsetzbar ist.

Darüberhinaus wird der Begriff jedoch im Sprachgebrauch seit etlichen Jahren auch anders verwendet, nämlich für Formen von Energie, die jedermann ohne Kosten zur Verfügung stehen sollen, d.h. deren Gewinnung oder Nutzbarmachung nicht mit einem Aufwand für Energieträger oder ähnlichem verbunden ist und auch keine laufenden Kosten verursacht (von evtl. Instandhaltungskosten für die notwendige Konvertierungstechnologie einmal abgesehen).

Dabei handelt es sich zumeist um Energieformen, die vom gegenwärtigen Erkenntnisstand der Wissenschaften her als nicht nutzbar gelten oder "nicht existieren". Daher rührt auch teilweise die oben erwähnte Skepsis der Fachleute. Beispiele für Quellen Freier Energie, die als nicht nutzbar gelten, wären z.B. der Magnetismus oder die Gravitation. In die Rubrik 'nicht existent' könnte man alles einordnen, was unter den Begriff Vakuum- bzw. Nullpunktenergie fällt. Das ist zwar nicht völlig korrekt, denn in der Quantenphysik sind derartige Dinge keine Unbekannten mehr, jedoch wird auch dort (noch?) nicht davon ausgegangen, dass sich aus diesen Quellen Energie gewinnen läßt. Außerdem gehören zu den "nicht existenten" Quellen Dinge wie die Kalte Fusion und eine Reihe weiterer Phänomene, beispielsweise die Energiebilanz der Sonoluminiszenz, elektrogravitative Effekte, der Anti-Lenz-Effekt, kurz: Dinge, die 'nicht ins Bild passen'.

Zusammenfassend kann man sagen, dass der Begriff "Freie Energie" nicht ganz glücklich gewählt ist und "Nichtkonventionelle Energie" die bessere Wahl ist. Daneben existieren als Alternativen z.B. die Kürzel NET (Nichtkonventionelle Energie-Technologie) bzw. die englische Variante NCET (Non-Conventional Energy Technology) oder in letzter Zeit auch der Begriff "Raumenergie", die man bisweilen antrifft.

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ColJohnS
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Beitrag von ColJohnS »

Hallo

aktuell hat sich auch Angie dazu geäußert.
http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2012/03/bundeskanzleramt-antwortet-auf-anfrage.html

Ist das mit Raumenergie jetzt nur irgendson Nonsens, oder wäre es wirklich möglich, auf diese Weise mit Energie versorgt zu werden?

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LEAM
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Beitrag von LEAM »

Hi,

ColJohnS hat geschrieben:Ist das mit Raumenergie jetzt nur irgendson Nonsens,


Ich denke ja:

aus : http://forum.grenzwissen.de/showpost.php?p=154645&postcount=42

Naja, eine Vakuumenergie gibt es tatsächlich, das folgt aus der Quantenfeldtheorie und lässt sich z.B. beim Casimir-Effekt messen. Praktisch nutzen lässt sie sich aber nicht, weil das Vakuum schon per definitionem der Zustand kleinster Energie ist. Man kann ihm daher keine Energie mehr entziehen (auch wenn noch welche vorhanden ist).


LEAM

Tesla
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Beitrag von Tesla »

Tesla war ein Genie und seiner Zeit voraus, keine Frage. Die Idee für den für uns so unverzichtbaren Wechselstrom kommt von Tesla und nicht zu vergessen der unverzichtbare Wechselstrommotor.
Der Mann hatte über 300 Patente in seinem Besitz, bevor er arm in einem Hotelzimmer gestorben ist. Einer seiner am besten zutreffendsten Zitate:

“Let the future tell the truth, and evaluate each one according to his work and accomplishments. The present is theirs; the future, for which I have really worked, is mine.”

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LEAM
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Beitrag von LEAM »

Hi,

Tesla hat geschrieben:Ob das wirklich funktioniert hätte?


Energie läßt sich prinzipiell immer drahtlos übertragen. Könnte man es nicht, könnte man keine Funkgeräte oder - Gott behüte - keine Handys bauen.
Die Frage lautet nur: mit welchem Wirkungsgrad muss ich rechnen? Der ist beschi..., weil die Menge an übertragbarer Energie von der Entfernung abhängt.

Eine solche Lösung: http://www.trendsderzukunft.de/solarsateliten-nasa-plant-solar-farm-im-weltall/2008/11/03/

wäre allerdings kaum durchsetzbar.

Leseprobe:
“Die Technologie sei schon so weit und dies wollen wir nutzen“, so Ben Bova. Unterstützung erhält er von Nicola Tesla einem der berühmtesten und international anerkanntesten Weltraumingenieuren. Der Satellit erstreckt sich über insgesammt einen Kilometer … Eine Simulation zeigt, wie mit einer Art Schutzschild in mehreren tausend Kilometern Höhe die Erde abgeschattet werden könnte. Ohne Wettereinflüssen ausgesetzt zu sein, soll die Energie via Mikrowellen auf die Erde gesendet werden.


Bei "Mikrowelle" klingeln bei jedem noch so latent paranoiden User alle Alarmklingeln, aber auch wirklich alle.

Damals hat es bestimmt nicht funktioniert, jedenfalls nicht in dem Sinne, wie viele es sich gerne herbeiwünschen.
LEAM

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Alexis
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Beitrag von Alexis »

„Nikola Tesla und die Pseudoszene
Wenn man bei uns ins Wiki blickt, könnte man den Eindruck bekommen, dass wir Nikola Tesla nicht mögen. Wir haben eine Vielzahl von Artikeln, nicht nur zu ihm selbst, sondern auch zu esoterischen Technologien, die angeblich auf Tesla gründen. Da wären die Artikel zur Rolle von Tesla bei der Entdeckung der elektromagnetischen Wellen, Teslas Rolle in Bezug auf den Drehstrom und Tesla-Uhr, Tesla-Platte, Tesla Society und Tesla-Spule. Und dazu noch ein paar mehr, in denen der Name Tesla erwähnt wird.
Dass wir so viele Artikel zu Tesla haben, liegt ganz einfach daran, dass er der typische “verrückte Wissenschaftler” war. Sein Renommee und seine Seltsamkeiten und später abstrusen Ideen machen ihn zum perfekten Helden der Pseudoszene, die seinen Namen dementsprechend gerne nutzt..............“

http://blog.psiram.com/2012/10/nikola-tesla-und-die-pseudoszene/#more-9405

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Alexis
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Beitrag von Alexis »

„Das faszinierende Leben von Nicola Tesla

Der Physiker und Erfinder Nikola Tesla hat kein leichtes Leben gehabt. Auf dem Mitte des 19. Jahrhunderts noch neuen Gebiet der Elektrotechnik gelangen ihm haufenweise neue Entdeckungen und Erfindungen. Er war so erfolgreich, dass heute sogar eine physikalische Einheit – die magnetische Flussdichte – nach ihm benannt ist (außerdem auch noch ein Asteroid und ein Krater auf dem Mond). Später wurden die Themen mit denen er sich beschäftigte allerdings ein wenig skurriler. Unter anderem behauptete Tesla, Kontakt mit Außerirdischen gehabt zu haben. Tesla beschäftigte sich auch mit der drahtlosen Energieübertragung. Dank seiner Erfindungen auf diesem Gebiet (die nie so ganz funktioniereten) ist er heute zum Liebling aller Perpetuum-Mobile-Bauer und anderer Pseudowissenschaftler geworden......."



http://scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2012/11/11/das-faszinierende-leben-des-nikola-tesla/

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